Der Podcast rund ums Leben und Überleben im täglichen Wahnsinn.
00:00:00:
00:00:23: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge.
00:00:28: Heute habe ich bei mir Johanna Wessens und Emily Isarkowski von der Beratungsstelle DELE, die zu ambulante Hilfe Hamburg eV-Gehör.
00:00:37: Und die beiden sind Sozialarbeiterin – und Johana Wessins ist als Teamleiterin hier!
00:00:42: Herzlich willkommen!
00:00:43: Ja, vielen Dank für die Einladung!
00:00:45: Danke sehr ja!
00:00:47: Was würdet ihr denn in euren eigenen Worten sagen?
00:00:49: Was macht
00:00:52: DELE?!
00:00:53: In Prinzip würde man sich den Paragrafen... Siebenundsechzig angucken, nachdem wir hier arbeiten auch bezahlt werden würde ich sagen wir verhindern Verschlimmerung.
00:01:01: Also wir schützen die Menschen davor ihre Wohnung zu verlieren und im täglichen To-do würde ich es sagen Wir unterstützen Menschen in allen ihren Angelegenheiten, ihre wohnungsbetreffend aber auch ihr komplettes Leben betreffenden und sorgen
00:01:14: für
00:01:15: hoffentlich immer für Entlastungen Erleichterung Beistand Beziehung.
00:01:22: Das bricht runter
00:01:24: Ja, und das eben vor allen Dingen für desorganisiert lebende Menschen.
00:01:29: Für die den Begriff noch nicht kennen?
00:01:31: Was heißt das denn desorganisiert lebenden Menschen?
00:01:34: Wie kann man sich das vorstellen?
00:01:37: Das heißt dass es in irgendeiner Art und Weise ein zu viel in der Wohnung gibt.
00:01:44: Also dass die Menschen sammeln und horten entweder bewusst oder unbewusst aktiv oder
00:01:50: passiv
00:01:52: Und es in der Wohnung zu einer Einschränkung von Lebensqualität kommt, also dass die Menschen sich entweder selber so
00:01:59: unwohl
00:01:59: fühlen oder eben Vermieterinnen Druck machen.
00:02:04: Dass ja die Wohnungen vielleicht sogar verloren, droht verloren zu gehen.
00:02:09: Genau das umschreibt zu dieses Wort desorganisiertes Wun.
00:02:13: Wie passiert ist, dass die menschen zu euch geladen?
00:02:20: Also ich glaube, dass die meisten Menschen in der Tat zu uns kommen weil sie von Bekannten oder aus dem Verwandtenkreis oder auch bei der Internetrecherche aufgrund Stoßen als Träger und als Angebot.
00:02:33: Und viele Menschen dann unsere Sprechstunde nutzen, die dienstags-sodannischer Stadt findet und dann zu uns kommt und sich dort eine Beratung abholen.
00:02:41: Und letztendlich erleben wir aber auch viel, dass Menschen von Genossenschaften und Vermieterinnen angehalten werden sich doch mal bei uns zu melken.
00:02:49: Weil wie normal die Profis sind wenn es darum geht, dass jemand desorganisiert lebt... ...und auffällt das eine Wohnung sehr volle ist oder was weiß ich?
00:02:57: Der Gestank zum Beispiel groß wird, dass Mieter um Mieterin sich beschweren und die Menschen dann bei uns anrufen.. ..oder auch in Präsentzer Schalendienstats- oder Donnerstags und im Unterstützung bitten.
00:03:10: Ist das wenn jetzt jemand zuhört und sich denkt, ach Mensch so eine Beratung?
00:03:14: Das wäre für mich auch gut.
00:03:15: Kann man bei euch einfach so rumkommen?
00:03:17: Braucht es dafür etwas?
00:03:20: Wir versuchen da sehr niedrigschwellig zu sein.
00:03:23: also wir haben Sprechzeiten von zehn bis zwölf am Dienstag unter dem Donnerstag von sechzehn bis achtzehn Uhr und dann kann man ohne Fortenmeldungen bei uns vorbeikommen in der Beratungsstelle oder aber auch anrufen und dass geht natürlich auch anonym wie man jetzt erstmal das Gefühl hat Ich habe da irgendwie ein Problem und das kann mit der Wohnung zu tun haben.
00:03:42: Vielleicht hab ich da eine Probleme zu viel in der Wohnung, aber ich weiß noch nicht so genau ... Und ich will das eigentlich auch gar nicht so besprechen dass es irgendwo auffällt, auch nicht in einer Behörde.
00:03:52: Dann kann man natürlich einfach sich auch an die Mail melden und sagen hier so ist es bei mir.
00:03:58: was mache ich denn jetzt?
00:03:59: Was hat euch beide dazu bewegt in genau dem Bereich zu arbeiten?
00:04:07: Der lustige Frage, weil Johanna und ich das im Büro vorhin noch mal miteinander besprochen hatten was so unseren Werdegang betrifft.
00:04:14: Und auch die Entscheidung bei Dele arbeiten zu wollen.
00:04:16: Ich kann für mich sprechen dass das eher ein Zufall war, dass sich von einer Kollegin erfahren hat, dass sie bei DeLE angestellt ist und total begeistert von der Arbeit.
00:04:27: Im Prinzip habe ich mich dann initiativ beworben und hab Gott sei Dank dort eine Stelle gekommen Und das ist jetzt fünfzehn Monate her.
00:04:34: Ich freue mich nach wie vor, dass ich Teil dieses Teams bin.
00:04:37: Also es war bei mir nicht die Entscheidung, ah, ich möchte so gerne mit desorganisiert Menschen arbeiten.
00:04:42: Aber ich hatte vorher lange Zeit in der Jugendhilfe gearbeitet und merkte, dass die Arbeit mit Familien- und Kindern- und Jugendlichen doch schon nach zehn Jahren ja recht ermügend war für mich persönlich.
00:04:53: Und ich mir gedacht habe, dass diese Arbeit mit Erwachsenen in einer anderen Verantwortungslage dann Mal was ganz anderes wäre und vielleicht auch für mich in dem Moment einfach ganz gesund und besser.
00:05:06: Und dennach habe ich mich bei Dele beworben,
00:05:08: ja.
00:05:11: Bei mir war es eher Zufall tatsächlich.
00:05:14: Also ich hab schon immer gerne mich mit Zielgruppen beschäftigt die in irgendeiner Art und Weise Stigmatisierungserfahrungen haben und die irgendwie im Hilfesystem noch nicht so angebunden sind oder wo das Hilfssystem noch nicht erschlossen ist.
00:05:31: dann nach dem Masterstudium bin ich irgendwie in die Schulsozialarbeit reingerutscht
00:05:36: und habe mich schrecklich
00:05:36: unwohl gefühlt.
00:05:37: Und hab gemerkt, dass es irgendwie so gar nicht mein Feld zu schwierige Machtverhältnisse war nichts für mich und hat mich an meine ehemaligen Masterbetreuer gewandt und in der Hochschule und bin über die Forschung eben in dieses Themenfeld reingerutscht.
00:05:57: Das heißt, du bist schon über die Forschung in dem Themenfeld gelandet.
00:06:02: Genau das war ein Forschungsprojekt einer Hochschule für englorente Wissenschaften im Departement Soziale Arbeit bei Professor Andreas Langer wo wir dreieinhalb Jahre uns die Bedarfe dieser Zielgruppe angeguckt haben und das Angebot dann auch sehr partizipativ mit Betroffenen gemeinsam gestaltet haben.
00:06:23: und dann hatten wir am Ende der Forschungsphase ein Drittmittelprojekt, den man bund finanziert.
00:06:28: Hatten wir da quasi ein praxisreifes Konzept wie man diesen Menschen helfen kann?
00:06:34: Und haben uns auf die Suche nach Trägern gemacht, die das Ganze dann umsetzen und haben in der ambulanten Hilfe Hamburg jemand gefunden, der eben sagt ja komm wir machen das!
00:06:44: Wir sind zu innovativ und mutig so was einfach mal anzugpacken.
00:06:48: Und nach zweieinhalb Jahren Intensiven-Besprächen mit der Sozialbehörde hatten wir dann auch da den Erfolg, dass wir eine langfristige Finanzierung eben sicher konnten.
00:06:58: Also wir waren vor acht über die Fernsehlauterie finanziert in so einer Zwischenphase und jetzt seit Oktober, im Jahr zwölf, über Paragraph siebensechzig SGB XII also eine Leistung für Menschen mit besonderen Lebensverhältnissen und sozialen Schwierigkeiten.
00:07:17: Und jetzt frage ich mich, wenn du sagst, du hast schon in der Forschung, in das Themenfeld reingefunden.
00:07:24: Wie hat sich denn bei dir der Blick verändert?
00:07:27: Also ich stelle mir vor Menschen kennen vielleicht eher diesen Begriff des Messi-Syndroms, der vielleicht gar nicht so aktuell ist und vielleicht könnt ihr dazu auch was sagen.
00:07:37: und ich frag mich wie hat sich dein Bild verändert?
00:07:42: Ja, ich bin sehr unbefangen in dieses Forschungsprojekt eingetaucht und hatte eigentlich zu der Problematik nur Kontakt über Fernsehformate.
00:07:54: Also über diese RTL-RTL zwei Schnudel-Formate messes raus aus dem Chaos und was es da nicht alles gibt wo das halt eben eine Zielgruppe ist die sehr... Ja, negativ dargestellt wird.
00:08:08: Massiv stigmatisiert wird und daher auch dieser Begriff Messi den wir jetzt bei Dele ablehnen, ob schon das Betroffene gibt die sich selber Messi-Syndrom betroffenen nennen?
00:08:21: Das ist in der Selbsthilfe Szene noch sehr üblich.
00:08:25: Da aber auch in der Sozialarbeitswissenschaft hat sich dieser Begriff desorganisiertes Wohnen oder desorganiserites Leben durchgesetzt weil das ein bisschen mehr ist als das Messysyndrom oder das patronomische Orchen aus dem ICD-ELF, dass umfasst quasi eine größere Zielgruppe.
00:08:44: Unabhängig von der Ursache des Sammeln und Hortens beschreibt es eben alle Menschen die in der Wohnung Problem haben und bietet dadurch einfach auch einen großen Schirm unter den alle Betroffene fallen.
00:08:56: Wir haben ja im sozialen Hilfsystem oft das Problem Aufgrund der Fragmentierung des Hilfesystems, der Versäulung und der Spezialisierung, dass so viele durch das Hilfssystem fallen und nicht richtig aufgefangen werden.
00:09:10: Und dadurch... Deswegen mag ich diesen Begriff desorganisierten Wohnen zu gerne weil es eben sehr viel mehr ist als ein Mensch, der sich ans Messysyndrom betroffener bezeichnet.
00:09:21: Es kann auch eine Alleinerziehende Mutter mit mehreren Kindern sein, die einfach voll set arbeiten muss.
00:09:28: Weil es finanziell in Hamburg nicht anders wuppbar ist, zu Hause nicht hinterherkommt und ihnen sagt ich muss Abstriche machen oder sieht die Wohnung jetzt so aus?
00:09:35: Und so die fällt daran eben auch mit runter oder jemand der aufgrund einer körperlichen Einschränkung oder auch einer psychischen Einschrankung nicht mit dem Haushalt hinterher kommt und eben nicht nur dieses klassische Sammelnhorn
00:09:49: umfasst
00:09:51: Genau.
00:09:51: Und das Messiesyndrom als Begriff hat halt eben durch dieses Mess, also englisch Müll oder unordnen Chaos einen negativen Beigeschmack für uns.
00:10:02: Deswegen vermeiden wir diesen Begriff und sprechen von dessen organisiertem Leben.
00:10:07: aber da gibt es doch keinen abschließenden Begriff der da irgendwie passen wäre für diese Zirkup.
00:10:15: Ja und ich würde dahin gehen, ergänzen wollen.
00:10:17: Dass ich auch so den Eindruck habe dass wenn man... Wenn ich in meinem Freundeskreis oder Bekanntenkreis darüber spreche was ich beruflich mache das ist dann oft die Frage ist Was bedeutet das um desorganisierten Menschen zu arbeiten?
00:10:28: Und wenn ich dann sage naja klatt würdest du vermutlich Messi sagen Dann können die Menschen damit gesellschaftlich zumindest erst mal weit aus mehr In der Assoziation anfangen als wenn Ich von Desorganisationen spreche.
00:10:40: Und wenn ich dann erläutere, was ich beruflich tue im Alter und mit diesen Menschen aufmache.
00:10:45: Da geht es weit über das hinaus – Ich gehe mit denen deren Wohnungen in Räume platt auf!
00:10:49: Sondern letztendlich sind die Anliegen Bedürfnisse, die diese Menschen mitbringen und an mich herantragen oftmals ganz andere oder sind ganz andere Themen erstmal im Fokus ohne Tinder umaufliegen als deren Wohnung.
00:11:03: Dennach kann ich schon verstehen dass der Begriff des Messy-Toos sich irgendwie gesellschaftlich etablierter hat als die Desorganisation an sich.
00:11:11: Was schade ist, ne?
00:11:12: Da arbeiten wir ganz klar dran.
00:11:13: Nichtsdestotrotz ist es in der Tat so, dass Messi einfach bekannter ist, würde ich jetzt was
00:11:19: brauchen.".
00:11:20: Man könnte ja sagen, da stoßen irgendwie so zwei Bilder aufeinander.
00:11:23: So das vielleicht RCL-Schmuddelbild, was viele Menschen vielleicht noch im Kopf haben und dann ... Das, was danach kommt.
00:11:31: wenn du differenzierst... Wie kann man sich das denn vorstellen?
00:11:35: Was sind Sachen, die ihr Macht an Dingen mit den Menschen kommen und wie er damit umgeht.
00:11:47: Also erstmal glaube ich, dass das klischeebehaftete Bild was in unserer Gesellschaft kursiert von einem klassisch desorganisiert lebenden Menscheninnert hat, dem Ganzen nicht gerecht wird weil ich Desorganisation loslösen würde von gesellschaftlicher Zugehörigkeit der unteren Schicht oder Ranggruppe, oder wie man das Ganze auch betiteln möchte.
00:12:08: Letztendlich betrifft Desorganisation jede Art von Bildungsniveau, jede Art vom Herkunft, jede art von Familiestruktur – wir betreuen Familien genauso wie wir Einzelpersonen betreuern, wir betrohren junge Personen genau so wie die alte Person betreue und alles dazwischen.
00:12:25: Und die Anliegen, die an uns herangetragen werden in der offenen Sprechstunde würde ich behaupten, sind natürlich das Anliegen zu sagen.
00:12:36: Ich möchte dass sich in meiner Wohnung etwas maßgeblich verbessert.
00:12:39: Ich habe ein Problem und ich brauche Unterstützung aber es ist viel mehr als das.
00:12:45: Es sind Frauen die neunundachtzig Jahre alt sind keine Zähne mehr am Mund haben und so panische Angst vom Zahnarztbesuch haben, dass wir sie dort hin begleiten
00:12:54: um
00:12:55: zu gemähr leisten, dass dort ein Folgebiss hergestellt wird oder Einzelpersonen, wo Einsamkeit schon sehr lange eine Rolle spielt.
00:13:04: Isolation!
00:13:05: Weil sie wochenlang ihre Wohnungen nicht verlassen sich nicht mehr gut versorgen und da geht es erst mal darum Lebenstrukturen oder Tragestrukturen zu entwickeln die diesen Menschen ermöglichen trotz schwerer Depression ihre Wohnung wieder regelmäßig zu verlassen.
00:13:19: Und das Spektrum unseres Aufgabenbereichs und der Anliegen dienorenz an uns herangetragen werden ist von bis alles dabei Und das macht es aber auch so schön, uns vielfältig und aufregend.
00:13:32: Neu immer wieder neu!
00:13:35: War das unterwaschend für dich als du angefangen hast?
00:13:38: Ja war's.
00:13:40: Ich würde auch sagen dass dieser Job mir vor allem beigebracht hat oder mich dazu bewegt hat Vorurteile abzubauen Schubladen nicht aufzumachen, Menschen dort nicht hineinzusetzen.
00:13:52: Weil auch ich, bevor ich mit diesem Thema konfrontiert wurde gedacht habe, Menschen die desorganisiert leben sind alle bildungsfern oder was man da für Klischees hat, sind dreckig.
00:14:01: also all das, was man so in der Gesellschaft wahrnimmt von Menschen und von Vorurteilen diesen Menschen gegenüber ist wiederlegt worden stimmt zu auch nicht.
00:14:10: Es sind unfassbar tolle Menschen, die ich kennenlernen darf, täglich in meiner Arbeit mit denen ich zusammenarbeiten darf.
00:14:17: Es finden tolle Gespräche statt, die mich nachhaltig belehren und mir noch was beibringen können und wo es natürlich vor allem darum geht eine gute Beziehung auf Augenblick miteinander zu führen.
00:14:27: Und das durfte ich schon in diesen fünfzehn Monaten jetzt für mich lernen mitnehmen!
00:14:31: Und wenn wir jetzt von Vorurteilen sprechen und von Bildern, die vielleicht Menschen erstmal automatisch kommen bei diesem Themenfeld.
00:14:40: Dann stelle ich mir vor, dass es als betroffene Person gar nicht so einfach ist diesen Schritt zu gehen sich Hilfe zu holen.
00:14:47: wie erlebt ihr das?
00:14:51: Ja das ist In der Tat auch genauso, wie du dir das vorstellst.
00:14:54: Also dass die Menschen es zu und schaffen in die Beratungsstelle erfordert unfassbar viel Mut und Courage.
00:15:00: Und dann sind sie bei uns – und oftmals ist ganz viel Unsicherheit und Scham!
00:15:04: Ein Scham ist ein so unfassberohnmächtiges Gefühl was diese Menschen mitbringen.
00:15:08: Und darum geht es erst mal nur darum das Gefühl von Scham abbauen zu dürfen und dass die menschen über uns völlig unbeurteilt ins Gespräch kommen Und ich erlebe das in der offenen Beratung, auf dass Menschen kommen und hinterher sagen, boah, das tat richtig gut.
00:15:25: Einfach mal drüber sprechen zu dürfen ohne dass sich das Gefühl hatte, ich werde
00:15:28: verurteilt.".
00:15:29: Das passierte natürlich auch in der Einzelverhilfe dann auch.
00:15:33: Also wir haben viele Klienten und Klientinnen, wo der Angang der erste Termin in der Wohnung wochenlang braucht bis die sich trauen uns in die Wohnung zu lassen ausbreiten zu müssen, was deren Problematik ist.
00:15:47: Und wenn man den Step einmal miteinander gemacht hat zu sagen wir gehen jetzt gemeinsam in die Wohnung ich gucke nur fünf Minuten das wir einmal das Gefühl gemeinsam bekommen und versprechen wir ja eigentlich Was ist das Problem?
00:15:59: Und danach gehen wir eine Runde spazieren und hören uns irgendwo einen Kaffee.
00:16:02: Das löst unfassbar viel und das merkt man auch gegenüber jedes mal.
00:16:06: es ist das hinterher das Feedback kommt war gar nicht so schwimmen oder Mensch ganz schön unangenehm, können wir jetzt schnell wieder rausgehen.
00:16:17: Und Stück für Stück arbeiten wir im Miteinander daran eine Beziehung aufzubauen die so tragfähig ist dass das möglich ist nämlich sich miteinander in der Wohnung aufzuhalten dort aktiv etwas zu verändern und ins Gespräch darüber zu gehen.
00:16:33: Welche Thematik liegt im Moment oben auf und was muss als Allererstes erfüllt werden?
00:16:37: Das ist in den seltensten Fans, das ist mein Eindruck.
00:16:40: Dass die Menschen sagen, ich möchte jetzt aktiv daran arbeiten, dass ich meine drei Hundert Tupper Schüsseln, die ich gehortert habe, aussortiere sondern es geht erst mal darum in Beziehung zu gehen miteinander und zu gucken wie kann es gut gelingen, dass wir es hier gerade aushalten und das eineinhalb Stunden oder zwei Stunden miteinander.
00:16:59: Und was könnte der erste Step sein, wo wir mal hingucken?
00:17:03: Wenn das geschafft ist, dann ist es ein echter Gewinn!
00:17:07: Das Gefühl kann ich fast gar nicht beschreiben, weil es so schön ist mit einem.
00:17:12: Gibt es so Mayensteiner die euch im Kopf geblieben sind?
00:17:17: Also nur erst einmal gibt es eine Beziehung irgendwann vielleicht den Mayenstein.
00:17:22: man darf in die Wohnung, man schafft es das gemeinsam auszuhalten.
00:17:27: Was kommt denn?
00:17:30: Es ist so total unterschiedlich.
00:17:33: Du bist ja nur intensiver in der praktischen Arbeit, aber ich... Also bei manchen KlientInnen ist es schon ein enormer Erfolg dass sie überhaupt jemanden zu sich nach Hause wollen weil seit zwanzig Jahren einfach niemand mehr durch die Tür gegangen ist und jemandem was anbieten zu können Wasser anbieten zu können oder sogar Kaffee machen zu können und sich einfach kurz unterhalten.
00:18:00: Das ist schon so eine Hürde, wenn man solange keinen Besuch mehr Zuhause hat.
00:18:04: Und das ist auch der größte Wunsch den ich immer wahrnehme aus dem Gesprächen.
00:18:09: Ich möchte auch mal wieder Zuhausesuch empfangen können.
00:18:14: eine Klientin, die mal gesagt hat, dass sie selber bei sich zu Hause Besuch empfangen möchte.
00:18:20: Weil ... Sie geht jetzt im Moment immer zu anderen zu Besuch und stellt dann einfach irgendwie fest, dass ihr auch das nicht mehr richtig kann zum Kaffee nachhause zu gehen.
00:18:32: Weil sie dann so in so ein ... Wie hat sie das formuliert?
00:18:37: Sie kommt in so einen Zugzwang, dann auch jemanden zu sich einzuladen, wenn sie irgendwo anders eingeladen ist.
00:18:42: Das geht natürlich nicht!
00:18:43: Und deswegen geht sie auch nicht mehr so gerne zu anderen.
00:18:46: Das führt natürlich zu einer massiven Isolation und einem Rückzug, und das glaube ich ist eine enorme Meilenstein in der Arbeit diese Isolations aufzubrechen vielleicht die Klienten dazu zu ermuntern wieder einen Kontakt zu treten mit Angehörigen wenn das Verhältnis vielleicht angespannt ist weil es so viel Streit gab über die Desorganisation.
00:19:09: also kommen dann häufig Vorwürfe, Mensch Mutti oder Tochter oder was auch immer.
00:19:15: Mach doch mal und wie kannst du nur?
00:19:18: Und das ist da nicht so schwer.
00:19:19: Also die Gespräche mit den Betroffenen sind immer sehr aufgeladen von Emotionen und da ein bisschen Ruhe reinzubringen oder aber auch... Ja, zu ermutigen überhaupt sich diesen Problem zu widmen.
00:19:32: Weil viele Klienten noch dann dazu neigen vor lauter Handlungsumfähigkeit und Scharn- und Ängsten das gar nicht anzupacken und sich zurückzuziehen von der Wohnung also so eine Flucht zu entwickeln von der eigenen Wohnung unterbauch zu sichern in eigenem Emotionen zu dem was da eigentlich viel los ist.
00:19:53: Das stelle ich mir ganz schön schwierig vor.
00:19:55: Also diesen inneren Druck Zwischen da gibt es so einen großen Berg, vielleicht im wahrsten Sinne des Wortes der gar nicht abtragbar erscheint und gleichzeitig um großen Leidensdruck und Wunsch was zu verändern.
00:20:10: Was würdet ihr sagen?
00:20:11: Was sind die Dinge, die in solchen Momenten helfen, was sind Ressourcen, die ihr bei den Menschen entdeckt habt, die zu euch kommen oder Wege, die sie gefunden haben?
00:20:21: Also ich glaube schon, dass unser Gruppenangebot – wir haben ja mehrere Gruppen die im Prinzip vierzehn Tage stattfinden wo nur Menschen teilnehmen, die desorganisiert lehnen und ich glaube das ist in diesen Gruppengeschehen vor allem darum geht Entlastung zu erfahren weil ich bin nicht alleine mit der Thematik.
00:20:37: Da auch mit uns als Moderator-Moderatorinnen die Erfahrungen machen zu dürfen.
00:20:41: Ich Bin Nicht Falsch Das Ist ein Krankheitsbild Es ist im Prinzip eine zwangsähnliche Störung.
00:20:48: Zwänge entstehen da, wo massive Angst passiert und wir die nicht mehr in den Griff bekommen, dann fangen Menschen an komische Dinge zu tun und erst mal mag das als Strategie problemlösend wirken – und es wirkt mit Sicherheit auch mal so gewesen sein!
00:21:01: Und nach zwanzig dreißig vierzig Jahren merkt man aber diese Strategie der Problemlösung ist nicht mehr anzuwenden, ist nicht mir hilfreich sondern blockiert mich und sorgt dann auch dafür, dass ich mich selbst so zulade sprich wörtlich das ich mein eigenes Kron nicht mehr benutzen kann.
00:21:18: Und ich glaube schon, dass sie im Prinzip erstmal die Erfahrung machen dürfen weg von Desorganisationen behandelt zu werden wie ein normaler Mensch weil es sind alles Menschen, die so viel mehr sind als ihre Dekression oder ihre desorganisierte Hormon.
00:21:35: Das sind alle liebevolle herzliche empathische Menschlein die ganz viel übrig haben und sich unfassbar altruistisch um alle anderen kümmern, nur nicht um sich selbst.
00:21:46: Und dieses Lebenstrategie sich immer um andere zu kümmern hat dazu geführt dass sie an ihrem eigenen Leben so sehr pokrastinieren das sie ihre Toilette nicht mehr nutzen können oder nicht mal in ihren Bett schlafen können.
00:21:57: oder oder oder und Entlastung zu erfahren, zu wissen ich bin nicht nur das Ich bin noch soviel mehr.
00:22:05: Das ist das was Sie bei uns mitnehmen und lernen dürfen Und erfahren wir.
00:22:09: Jetzt habt ihr schon gesagt, es gibt den Einzelkontakt, das gibt die Gruppenangebote... Wie sieht der denn da genauer Rahmen eurer Arbeit aus?
00:22:17: Wie lange darf man zu euch kommen?
00:22:19: Was kann man erwarten und welche Hilfen gibt es?
00:22:21: Welche vielleicht nicht und welche muss man sich noch mal anderen Orts kümmern?
00:22:27: Also wir haben offene Sprechstunden, zu denen man einfach kommen kann, anrufen kann oder sich per E-Mail melken kann.
00:22:37: Die sind kostenlos und theoretisch kann man sich so oft oder so selten melden wie man möchte, völlig ungezwungen.
00:22:44: Dann haben wir Gruppenangebote.
00:22:46: die finden zwei wöchentlich bei uns in der Beratungsstelle statt wo bis zu elf Personen zusammenkommen die alle eben diese Problemlage haben.
00:22:56: da haben wir leider eine Warteliste Und eine Einzelverhilfe, das ist die einzige Leistung, die man eben beantragen muss bei der Zentralstelle.
00:23:05: Das ist ein Antrag auf §
00:23:25: Ja und was kann man bei uns erwarten?
00:23:26: Also ich würde für uns alle sprechen, wenn ich sage wir sind für alle Schandhaten bereit.
00:23:33: Es gibt auch wenig Dinge die wir nicht tun – die Wohnung betreffend oder das Leben desjenigen betreffen.
00:23:40: Und wie eben schon erwähnt, begleite Menschen zu Zahnärzten, wenn das deren Bedürfnis ist weil sie panisch Angst davor haben und ich ihnen das vertrauen und die Ruhe mitgehen kann dann gehe ich zum Zahnarzt.
00:23:51: Und ansonsten versuchen wir natürlich ganz aktiv in den Wohnungen etwas zu verändern, maßgeglich so.
00:23:56: Dass das Leben der einzelnen Personen die Lebensqualität besser wird.
00:24:02: und wenn ich gewährleisten kann oder schaffen kann dass jemand sich mit seiner eigenen Küche wieder eine Stulle schmieren darf auf seine eigenen Arbeitsfläche oder die Kloschspülung endlich repariert werden kann weil man den Vermieter reinlassen kann dann ist das genau das was man erwarten darf.
00:24:17: also Ich glaube, es gibt wenig Dinge die wir per se ablehnen würden.
00:24:22: Wenn's darum geht das Leben zu erleichtern.
00:24:28: Also unsere Hilfe kann als ja Hilfe zur Selbsthöfe oder im Befehlung seiner Angelegenheit wieder selbst zum Griff zu kriegen verstanden werden.
00:24:38: also wir sind da sehr wie du gesagt hast sehr pragmatisch gehen leisten Ich würde sagen, fast zu hundert Prozent aufsuchende Arbeit in den Wohnungen der Betroffenen.
00:24:50: Aber auch da wenn jemand sagt ich will euch noch nicht direkt reinlassen, dann schafft das noch nicht.
00:24:56: Dann geht man vielleicht erstmal um den Block und spaziert im Näher hat sich so langsam der Wohnung bis eben das Vertrauen so aufgebaut ist dass man sich traut uns reinzupassen.
00:25:07: Und man hat immer eine feste Fachkraft, die ansprechbar ist.
00:25:11: also keine wechselnden Personen, die kommen in Zweifel auch zu zweit im Tande.
00:25:19: Ja
00:25:20: und nach Huygens würde ich schon sagen dass wenn so Termine anstehen was für unser Klientel unfassbar schwierig ist und herausfordernd sind Handwerker-Termine?
00:25:29: Termine wie Der Feuermelder wird überprüft, die Heizung wird abgelesen oder die Klospülung wird repariert.
00:25:36: Und da sind wir schon ... Ich würde sagen auch ziemlich flexibel hilfreich, dass wenn so ein Termin ansteht bei einer meiner Klientinnen und Klientenden, dass ich dann sage, jup!
00:25:45: Da komme ich dazu alleine weil es dich erneut wassert.
00:25:48: Dann bin ich dabei.
00:25:49: Und dann warte ich bis der Mensch da war um den Feutermelder zu prüfen oder zu wechseln.
00:25:56: Klienten und Klientinnen bedeutet, dass unfassbar viel Entlastung in dem Moment bei sich das nicht alleine durchstehen müssen.
00:26:03: Das oberste Ziel ist die ... Also... Die Leute müssen ihre Wohnung behalten können!
00:26:10: In der Mietvertrag bedroht es Deine Maul um schon vielleicht anstieg oder eine Kündigung.
00:26:15: Es ist natürlich das obersten Ziel, dass die Leute ihre Wohnung behalten können.
00:26:19: Ich habe ne Zeit lang hier in Harbour-Wilhelmsburg als Straßensitzheller mit drin gearbeitet.
00:26:24: Im Moment, das war schon vor zehn Jahren schlecht aber Im Moment ist es so schwer, eine neue Wohnung zu bekommen, die finanzierbar ist.
00:26:31: Und wenn man dann auch noch aufgrund von verhaltensbedingten Ründen gekündigt wurde und das gerichtlich von Staaten gegangen ist, dann ist es wahnsinnig schnell irgendwo hinzubekommen.
00:26:43: Deswegen auch eben die präventiven wohnungslosen Hilfe.
00:26:46: wir setzen eben sehr frühzeitig an Man muss noch keine Abmahnung und keinen Streit mit dem Vermieter haben.
00:26:52: Ganz oft ist es tatsächlich auch so, dass der Vermieterin gar nichts weiß von der Wohnsituation.
00:26:59: oder wenn wir die Wohnung betreten, denken wir ah, wenn das bekannt wäre dann könnte es schon schwierig werden.
00:27:04: deswegen muss daraus passieren.
00:27:10: Und wenn sobald die Hütte brennt, dann ist der Druck ja groß?
00:27:14: Wie ist das in solchen Situationen?
00:27:16: Das stelle ich mir... Schwierig vor die Frage, wie kriegen wir die Wohnung jetzt schnell in einen Zustand um das abzuwenden dass sie verloren wird.
00:27:25: Wie ist es dann?
00:27:28: Schlimm ist das!
00:27:30: Vor allem für unser Gegenüber ist das schlimm.
00:27:32: und wenn es so ist, dass die Genossenschaft oder die Vermietung schon sehr viel Druck macht und sagt okay und das und das muss passieren ansonsten droht der Wohnungsverlust.
00:27:42: Dann sind die Menschen natürlich auch zwangsläufig bereit mit uns zusammenzuarbeiten und die Wohnung in einen Zustand zu bringen, der ihnen ermöglicht sie zu behalten.
00:27:52: Aber ich würde schon sagen wir bewegen uns dann nicht unsererseits in einem Zwangskontext.
00:27:57: das ist nicht so weil es ist freigelicht.
00:27:59: Die Menschen können unsere Hilfe in Anspruch nehmen Sie können es aber auch lassen.
00:28:03: Aber wenn ich mit einer Frau in ihrer Wohnung stehe und sage okay Brandschutz ist hier gerade nicht gewährleistet du kriegst die Haustür nicht auf deine Fenster sind so zugebaut, dass sie nicht mehr zu öffnen sind.
00:28:15: Und dein Herd und alles was um den Herd herum ist, es ist so vollgeladen das hier wirklich Gefahr im Verzug
00:28:22: ist...
00:28:23: Das muss jetzt passieren!
00:28:24: Ansonsten hat die Vermieter recht mit dem was sie sagt Randschutz ist nicht gewährleistet und es muss gewährleistet sein damit es dir gut geht und nichts passieren kann.
00:28:34: Das ist unangenehm, das ist auch für mich, weiß nicht wie du das war, aber für mich ist das schon ein blödes
00:28:39: Gefühl
00:28:39: den Menschen so die Kistole auf die Brust setzen zu müssen, um zu sagen okay es ist weit aus besser wenn ich dir das jetzt sage als wenn übermorgen der Hausmeister kommt und er wird ganz anders darüber sprechen.
00:28:49: Und die Menschen sind dann bereit mit uns zusammen, die Situation zu verbessern.
00:28:53: Angenehm ist es aber nicht.
00:28:55: Deswegen ist es auch so wichtig sich frühzeitig Hilfe zu holen, ne?
00:28:59: Weil man kann damit es eben nicht... weil wenn das schon rechtliche Konsequenzen gibt im Niedverhältnis dann ist natürlich ein bisschen Druck im Kessel.
00:29:07: Bei uns ist es jetzt tatsächlich so, wenn die Leute sich freiwillig melden, weil sie eben eigenen Leidensdruck haben und so nicht mehr leben wollen, haben wir natürlich mehr Zeit!
00:29:15: Und da kann man stückfrische gucken dass man die Lebensbereiche in der Wohnung wieder so hinbekommt, dass die Lebensqualität der Leute gesteigert wird.
00:29:24: aber wenn natürlich schon Druck von außen ist
00:29:26: ja Gibt es Tricks und Kniffe?
00:29:30: Von euch oder welche die Klienten Klientinnen entwickelt haben?
00:29:39: Also,
00:29:40: ich glaube dass viele unserer klienten Kleentinnen für sich Tricks entwickelt haben.
00:29:47: wie sie weiterhin zum Beispiel, das ist mal ein Lieblingsbeispiel in der Küche.
00:29:52: Wenn der Herd wirklich sehr voll steht und die ganze Küche sehr, sehr voll ist dann sind die meisten Menschen darüber gegangen zu sagen Dann mache ich mir alles an Essen in meiner Mikrowelle Und die Mikrowell wird frei gehalten!
00:30:03: Das ist für mich eine Ressource wenn ich das so betrachte.
00:30:06: du hast für dich einen Weg gefunden dir weiterhin jeden Tag warmes Essen zuzubereiten das nicht auf deinem Herd oder nicht in deinem Ofen aber du hast eine Mikrowalle mit einer Backfunktion Und das ist für dich nutzbar gemacht und hat sich etabliert.
00:30:19: Das können sich Menschen mit einer normal funktionalen Küche so glaube ich gar nicht vorstellen, dass man sein Leben lang aus einer Mikrowelle heraus lädt.
00:30:27: Das funktioniert für diese Menschen aber erstaunlich gut!
00:30:30: Und das glaube ich entwickeln Menschen die desorganisiert sind sehr viel pragmatische Dinge, die sich etablieren, die gut funktionieren.
00:30:38: für sie halten wir die Menschen schon an zu sagen, Mensch wollen wir nicht mehr daran arbeiten.
00:30:45: Dass der Held wieder nutzbar wäre, dass wir irgendwie für dich ja auch schöner und dann eine Arbeitsfläche daneben, wo du dir das Frühstück und Lüse auch zuschneiden kannst.
00:30:52: Aber letztendlich muss ich das für diese Menschen lohnen, das zu tun?
00:30:56: Und solange sie eine funktionale Nikomobile haben, warum sollten Sie also... Ja eigentlich ist es ziemlich ressourcenorientiert was die meisten von denen tun.
00:31:04: Sie sind pragmatisch!
00:31:06: Und Sie erreichen ihren Ziel ja trotzdem.
00:31:10: Und wenn es jetzt wirklich an das langfristige Verändern geht, dass ich hier dauerhaft was anderes für mich installiere.
00:31:22: Was muss da zusammenkommen?
00:31:24: Was sind die Momente wo es gut gelingen kann?
00:31:26: oder gibt's auch da Tricks und Kniffe?
00:31:29: Wir werden so oft mal Tipps- und Tricks gefragt... So wie ich wahrnehme, wie die praktische Arbeit in den Wohnung läuft.
00:31:40: Geht's eigentlich nur mit dem Credo machen und wir sind dabei und Veränderung tut immer weh.
00:31:48: Veränderungen ist es blöd fühlt sich doof an.
00:31:52: was wir tun ist das emotional zu begleiten und einfach dabei sein, das gemeinsam zu tun.
00:31:59: Und hinterher auch zu reflektieren.
00:32:00: Und ein paar Tage später nochmal zu sprechen.
00:32:03: passt es jetzt für sie.
00:32:05: Denken Sie noch an den Karton mit den dreißig Büchern von vor fünfzig Jahren nach?
00:32:10: oder fühlt sich eigentlich ganz gut an?
00:32:12: Eben so Stück für Stück sich emotional von den Dingen zu lösen.
00:32:18: aber ja... Ein Kollege aus München hat mal gesagt so an Tricks.
00:32:24: Es gibt auch Ideen, dass man die Bereiche, die man frei geschaffen hat in der Wohnung, das man sie mit kreppern auf den Boden klebt.
00:32:33: Dass man sagt, das ist jetzt der Bereich, da bleibt jetzt frei und man es festhält oder?
00:32:41: Ich habe eine Klientin, mit der hab ich jetzt den Küchentisch komplett frei gewohnt.
00:32:45: Auch unter dem Küchendisch alles und ihre Sitzbank.
00:32:47: Also im Prinzip könnte sie dort wieder Menschen empfangen und dort Mittag gemeinsam essen.
00:32:53: Und beim nächsten Hausbesuch kam mich und der Tisch und die Bank waren nach wie vor frei und ich hab das sehr gefeiert und bin bei Menschen toll.
00:32:59: Ist das noch frei?
00:33:00: Sondern sagt sie ja!
00:33:02: Das stimmt es ist toll und ich sehe das.
00:33:05: Versuche das so zu bewerten.
00:33:07: Und nächstes Zutrotz bin ich dazu übergegangen mir jetzt... alle drei bis vier Tage einen frischen Blumstrauß zu kaufen, den ich hier auf diesem Tisch stelle.
00:33:14: Damit ich mich täglich daran erfreuen kann dass dort jetzt ein Blumstrauß stehen darf.
00:33:18: und wenn das für sie eine Strategie ist diesen Tisch frei zu lassen und die Sitzbank freizulassen dann ist es wirklich die beste Strategie die es gibt.
00:33:26: Und so ist es ganz häufig Dass Menschen sich's austricksen in Form von Ich kann den leeren Platz nicht und aushalten weil da fehlt mir etwas und das ist ja emotional bedingt Und deswegen mache ich etwas anderes, was mich davor schützt.
00:33:39: Wenn es das große Küchenbrett aus Bambus ist, wo das Messer immer bereit ist, damit ich mir dort sofort mein Obst aufschneiden kann ... Dieser Platz darf so nicht ganz leer sein und ich entwickle Strategien, die es mir ermöglichen, ihn trotzdem freizulassen.
00:33:53: Perfekt!
00:33:54: Genau, das sind immer Strategien oder Tricks, die aus den Personen selber kommen müssen.
00:33:58: Weil jeder Person lebt in dem Haushalt so wie sie ihnen gefällt.
00:34:04: Wir geben da gar nicht so viel Tricks mit rein.
00:34:08: Wir sind da unterstützen, leiten an.
00:34:11: Es ist ein bisschen wie eine Verhaltenspädagogische Intervention würde ich sagen also dass wir eben dabei sind und gemeinsam handeln um die Leute zu befiegen danach wenn wir weg sind selbst weiterzumachen in der Wohnung.
00:34:27: Und jetzt habt ihr vorhin gesagt es kann genauso eine allein lebende Person sein wie auch eine Mutter mit Kindern oder vielleicht eine Familie.
00:34:37: Wie ist denn das unterschiedlich in der Dynamik, wenn es nicht nur eine Person ist sondern mehrere?
00:34:43: Also ich würde so beantworten.
00:34:45: Die Problematik bleibt immer die gleiche!
00:34:47: Es ist ne volle Wohnung und ob da jetzt Kinder wohnen oder ja mit Einzelperson arbeiten und dann mit einem Ehepaar oder mit einem Menschen wird vielen Tieren... ...die Problematika bleibt dass die Problemlage oftmals dann multifaktorell ist weil umso mehr Menschen dort sind, umso meer Systeme gibt es, um so mehr problematiken ganz subjektiv empfunden sind vorhanden.
00:35:10: Letztendlich sind wir für das Individuum an sich ja so nicht verantwortlich, also wenn eine Mutter mit Kindern oder mal Familie mit Kindern dort lebt, gucke ich mir nicht an welches ist das Anliegen jedes einzelnen Kindes sondern eher wie kann ich für diese Gesamtfamilie und dieses Gesamtsystem dafür sorgen dass es sich hier nachhaltig verbessert?
00:35:31: Und alle davon ein Gewinn haben!
00:35:34: Da ist es unabhängig wie viele Familienmitglieder diese Familie hat und nicht.
00:35:40: Überleg jetzt, ob ich anders arbeite mit Familien als in Einzug ist?
00:35:43: Und das tue ich nicht.
00:35:46: Ja, und ich meine es gibt schätzungsweise vierzigtausend Betroffene in Hamburg die Dunkelziffer sicherlich deutlich höher.
00:35:55: Das heißt, es wird viele Menschen geben, die in Partnerschaften des organisierten Wohnungen leben wo nur eine Person ja, sammelt und hortet.
00:36:05: Und die andere dielt damit in irgendeiner Art und Weise so wie man eben mit anderen ich nenn's jetzt mal Marotten- und Auffälligkeiten im Partnerschaftenumgang findet.
00:36:18: Jetzt habt ihr vorhin schonmal ein bisschen das gesagt zum sozialen Umfeld dass es großer Wunsch ist oft wieder jemandem zu Besuch einladen zu können.
00:36:27: Wie ist das für Betroffene?
00:36:29: erlebt ihr das bei den meisten?
00:36:32: Etwas ist, was Sie ganz geheim halten?
00:36:35: Oder gibt es da Freunde Angehörige die's schlimmer oder die's auch besser machen?
00:36:39: welche Rolle spielt er das soziale Umfeld.
00:36:45: Ich glaube es ist ganz unterschiedlich.
00:36:47: also ich glaube dass viele Menschen in der Theorie emotional den Wunsch verspüren endlich wieder Menschen ihre Wohnung einladen zu dürfen oder Teil eines Systems zu sein Und je nachdem was für Erfahrungen diese Menschen im Vorwege gemacht haben in ihrem Freundeskreis, wenn dort dann offensichtlich wurde dass damit Problematik besteht oder das die Einladung immer nur sehr einseitig angenommen werden können und nicht erwidert werden können.
00:37:14: Da haben wir auch ganz unterschiedliche Erfahrungswerte würde ich jetzt behaupten.
00:37:19: Ich habe Klientinnen, die haben schon seit dreißig Jahren niemand mehr reingelassen.
00:37:24: Dann ist die Frage In der Zusammenarbeit, wenn der Wunsch wirklich der oberste Wunsch formuliert ist.
00:37:29: Ich möchte endlich wieder jemanden reinlassen.
00:37:32: Ist im nächsten Step für mich die Frage okay wen könntest du rein lassen?
00:37:35: Gibt es da jemanden den wir einladen oder geht das erst mal darum dich im System wieder anzubinden und zu gucken dass wir dich in Kontakt kriegen mit Menschen.
00:37:42: Wenn ein Standiler Freundeskreis vorhanden ist der über die Problematik Bescheid weiß sich aber da sehr zurückhält weil die Erfahrung natürlich auch ist keiner von uns kein Mensch möchte sich in die eigene Entscheidung, das Leben so zu fühlen.
00:37:57: Reinlegen lassen?
00:37:59: Niemand!
00:37:59: Also da ist auch nicht nur die Problematik Desorganisation.
00:38:03: Das ist im Prinzip ... Weil mein Arzt mir sagt okay du hast Übergewichte musst etwas tun heißt es für mich noch lange nicht dass ich morgen am Anfang meine Ernährung umzustellen weil letztendlich bin ich ja nicht ohne Gruppe übergewichtig.
00:38:12: aber diese Menschen treffen ja nicht für sich die Entscheidung ach cool ach morgen bin ich desorganisiert sondern es ist ein Prozess in den sie reinwachsen und sie haben Strategien entwickelt die sich irgendwann nicht mehr nicht mehr rentiert haben Und ihre Wohnung wird immer voller, weil sie einfach keine andere Strategie haben und wenn es ja auch mit Sicherheit gute Gründe gibt warum Sie das mal für sich entschieden haben zu tun.
00:38:35: Ich glaube dass ist da ganz vielfältige Sichtweisen auf diese Problematik gibt und wir auch Menschen betreuen, die ganz offen damit umgehen.
00:38:42: Da weiß die ganze Nachbarschaft Bescheid dass dieser Mensch das organisiert leben.
00:38:45: Das wird so mitgetragen und mit geschützt und mit versorgt und unterstützt.
00:38:51: Und es gibt auch welche, die einfach sehr isundiert sind.
00:38:55: Und
00:38:56: ja,
00:38:57: das finde ich macht es für mich persönlich umso schwieriger.
00:38:59: Umso isolierter ein Mensch ist und über Jahrzehnte gelehmt hat und so schwieriger ist es den wieder ins soziale Miteinander zu bringen und da auch Teil von etwas zu sein Rücksicht auf andere nähen zu müssen sich anzupassen.
00:39:13: und dafür sind unsere Gruppenangebote wirklich prädestiniert weil da kommen sie ins Miteinander und sind gezwungenermaßen Teil einer Gruppe Und müssen sich dort unterordnen und anpassen.
00:39:24: Das schafft ganz viel Erfahrungswert und Leerboden für diese Menschen, und dennoch ist es unfassbar wichtig aber das gestaltet sich in der Einzelverhilfe für mich schon schwierig dass wenn jemand sehr isoliert ist und das mögen viele Gründe sein.
00:39:38: Depression zum Beispiel ist etwas was Menschen eins sehr einsam macht da hinzugehen zu sagen Mensch lass uns doch mal gucken gibt es hier vielleicht ein Sportverein in der Nähe denen du den du nicht anschließen könntest, das ist oftmals eine große Hürde, die man dann bewältigen muss miteinander.
00:39:55: Gibt es Wünsche, die er häufig hat von Betroffenen an Freunde-, Familie-, soziales Umfeld?
00:40:05: Ja
00:40:05: mehr Verständnis, weniger Druck und was wir angehörigend in der Sprechstunde im Moral sind da zu bleiben.
00:40:14: also ganz oft ist tatsächlich im Verlauf so dass Angehörige, ich meine das muss man sich vorstellen.
00:40:20: Es ist natürlich auch für andere schrecklich je nach Fülle in der Wohnung das mit anzusehen wie schlecht es dem Anhörigen in dieser Wohnung geht oder das ist oft auch kein... kein schönes Leben.
00:40:31: Man muss ständig suchen, man klettert über Sachen und es ist anstrengend körperlich und psychisch.
00:40:36: Jeder Gegenstand ist irgendwie emotional belastet.
00:40:39: Das ist wahnsinnig Kräftezehren und das als Angehörige zu beobachten und immer wieder Hilfe anzubieten und die wird ausgeschlagen weil man sich schämt oder nicht an den Punkt ist.
00:40:52: Es ist schwierig für Angehörung und füllt oft dazu dass Angehörige sich zurückziehen und eben sagen, nee die will das scheinbar nicht oder ich komme da nicht weiter.
00:41:03: Ich brech den Kontakt ab im schlimmsten Fall oder der betroffene Person bericht den Kontakt, weil Angehöhrige zu viel Druck ausüben und soviel fordern und auf der Mathe stehen und sagen hier ich habe den Container besorgt jetzt geht es los.
00:41:19: Und ich glaube, das ist das Wichtigste tatsächlich dazu bleiben sich nichts rübsch zu ziehen als angemöbliche Fragen zu stellen, auch ernsthafte Fragen, deren Antwort man hören will und die Ursache des Sammlens zu verstehen.
00:41:36: Da stelle ich mir gar nicht so einfach vor?
00:41:39: Nee das ist bestimmt nicht einfach weil dann natürlich Emotionen eine große Rolle spielen, ne?
00:41:46: Das ist eine sehr aufgeladene Situation.
00:41:48: Natürlich auch mit Vermieterinnen.
00:41:50: also man stellt sich vor ich bin jetzt keine Benossenschaft sondern in dem.
00:41:54: Privatvermieterin hat mir als Altersvorsorge vor fünfzig Jahre Wohnungen gekauft und da wohnt jetzt jemand der die zustellt und es fängt an zu schimmeln an den Außenwänden.
00:42:04: das ist auch schrecklich.
00:42:05: auch da sind natürlich starke Emotions die man auch verstehen kann.
00:42:09: so ist es bei Angehörigen natürlich auch.
00:42:14: Ja, und das Wichtigste was glaube ich mal zählt ist im Dialog zu bleiben.
00:42:22: Nicht den Kontakt abzubrechen weil das sehr häufig passiert also sowohl zwischen Vermieter- und Mieterin als auch zwischen Angehörigenbund.
00:42:32: Betroffene
00:42:35: Ja und es bleibt auch irgendwann nur noch das Thema.
00:42:37: Und das macht es so schwer, wenn wir dann Angehörige in der Beratung haben, die dann sagen ja meine Mutter, sie lebt in einer Wohnung oder im Haus und das ist komplett vollgestellt und das muss jetzt enden, die ist neun achtzig und ich will dass dieses Haus läberein wird und wenn man dann fragt wann Sie denn das letzte mal mit der Mutter über ein normales Gespräch, über ein normales Thema gesprochen haben fern ab von dem vollen Haus?
00:43:02: dann können diese Menschen mir das nicht beantworten, weil dieser Problematik so viel Raue einnimmt in Miteinander dass nichts anderes mehr bleibt und man fährt ab davon die Menschen auch nur noch so behandelt.
00:43:13: Und ich glaube wenn man es schafft diesen Menschen anders zu begegnen in Form von Wertfreiheit akzeptanz der Situation, weil wir können sie nicht ändern oder die besprochen möchte sie gar nicht ändern Aber sie bleibt trotzdem meine Mutter und ich kann trotzdem in meiner Mutter weiterhin ins Theater gehen.
00:43:32: Und ich kann auch trotzdem bei mir gemeinsam mit ihnen Mittag essen, dann ist das eine gute Erfahrung die diese Menschen machen.
00:43:38: Das ist wichtig!
00:43:39: Und das ist glaube ich schwierig im Kontakt wenn man eigenwürdig ist von jemandem der das organisiert lebt.
00:43:48: Also bitte bitte Räume zu schaffen äußerlich und in der Beziehung?
00:43:53: Ja weil die Beziehungen... Natürlich auch zwischen Fachkraft und Klienten dann in der Hilfe.
00:44:00: Aber auch im Privaten ist das A und O, ohne diese Beziehung wird sich an der Wohnung nichts verändern.
00:44:07: Und ohne die tragfähigen Beziehungen nimmt man auch keine Hilfen an.
00:44:12: Wie viel Zeit habt ihr für die Klientinnen?
00:44:17: Sehr unterschiedlich.
00:44:19: Im Schnitt zwei bis sechs Stunden pro Woche.
00:44:23: inklusive Dokumentation, die bei uns aber sehr schlank ist und eben Fahrzeiten natürlich.
00:44:29: Wir sind für ganz Hamburg zuständig.
00:44:31: Unsere Beratungsstelle sitzt in Warmeck-Süd also halbwegs zentral.
00:44:36: Aber natürlich ist es ein Unterschied ob ich dann nach Winterhude fahre oder nach Finkenwerder oder Harburg genau.
00:44:43: Aber so das ist so die Regel.
00:44:45: Ja wirklich auch sogar!
00:44:47: Also eine Regel können wir wahrscheinlich nach Hausbesuch gewährleisten.
00:44:52: Hat dir Geschichten, die Mut machen oder so Ereignisse?
00:44:58: Wegsteine, die euch gut in Erinnerung geblieben wurden.
00:45:01: Also ich betreihe eine Klientin auch schon ein bisschen länger und da war natürlich für sie von vornherein irgendwie das Ziel, dass sich in der Wohnung maßgeblich etwas verändert.
00:45:12: Ich muss aber dazu sagen es ist ne Wohnung wo das Bad voll nutzbar ist, wo auch die Küche relativ nutzba ist Und ja sind wenig Sitzplätze und manchmal stand ich auch mit ihr Aber sie konnte ihr Bett benutzen, ihr Klo ihre Dusche und hatte auf der Arbeitsfläche eine Mikrowelle die sie auch benutzt hat.
00:45:27: Und das sind erst mal gute Voraussetzungen im Wohnen.
00:45:32: Diese Dame hat aber einen hohen Anspruch an sich selbst gehabt in Leben lang schon dass sie so nicht leben darf und dass es hier nicht aussehen darf und sie hat das doch zu Hause anders gelernt.
00:45:42: also da sind noch viele Leitsätze die Sie schon sehr lange begleiten die ihr sehr viel Druck gemacht haben gemeinsam an dem Punkt, dass wir die Hilfe und den Erfolg dieser Hilfe anders bewerten.
00:45:57: Nämlich nicht danach wie viel mehr Platz in der Romung geschaffen wurde sondern vor allem was emotional passiert ist im Irr- und das sie mittlerweile in einer Lage ist soziale Kontakte regelmäßig zu pflegen, dass sie viel im Außen ist, dass Sie weiß wie wichtig und wie richtig und gut es für sie ist täglich rauszugehen.
00:46:15: Das war vor ein paar Monaten nicht denkbar, weil eine so schwere Depression präsent war.
00:46:20: Dass dieser Mensch sich aus der Wohnung nicht mehr rausbewegt hat und diese Person ist jetzt auf einem Stand dass die Arztbesuche für sich regelmäßig warnen das sie jeden Tag für sich etwas zu essen zubereitet und das bewerten kann als einen positiven Erfolg in der Zusammenarbeit mit Dele und das auch so benennt kam.
00:46:39: Und sagt, ich habe vielleicht hier in einer Wohnung nicht so viel geschafft wie ich mir vorgenommen habe.
00:46:44: was aber auf der emotionalen Ebene und auch auf der administrativen Ebene passiert ist.
00:46:48: sie hat einen Rentenanntrag gestellt die Rente ist durch.
00:46:51: Sie hatten eben Arbeitgeber alle Schwierigkeiten und Widerigkeiten die bestanden aus den Weg geräumt und Ich hab diese Telefonate alle mit ihr begleitet und sie bestärkt.
00:46:59: vorher wir haben es vorgesprochen nach besprochen Wir haben E-Mails zusammen verfasst.
00:47:06: Erfolg meiner Arbeit ist, dann kann ich sagen.
00:47:08: Das hat mich nachhaltig und immer noch wenn ich wöchentlich bei ihr bin und ich erlebe wie selbstbewusst sie mit sich selbst umgeht Wie viel Selbstliebe dort entstehen durfte Dann ist das mehr als Erfolgsversprechend und mehr als erfolgreich.
00:47:23: was da passiert ist Und dass es schon für mich etwas was nicht nachhaltigt prägt immer wieder.
00:47:27: Ich denke es geht nie primär darum dass wir hier Tabula rasa in der Wohnung spielen.
00:47:33: Es geht vor allem darum, was auf emotionaler Ebene passiert und wenn es um das Thema Selbstliebe geht und selbst Achtung, Handlungsfähigkeit, Selbstwirksamkeit in meinen Handeln zu spüren dann ist das ein großer Erfolg den wir in diesem Hilfen warnen dürfen.
00:47:48: Ja.
00:47:50: Klasse!
00:47:53: Und ich finde, er wird auch noch mal so deutlich wie es zusammenhängt.
00:47:56: Dass das Symptom auch sowas Symbolisches hat und ganz eng verzahnt und verkettet ist mit der Frage, wie gehe ich mit anderen?
00:48:04: Wie gehe ich mir in Beziehung?
00:48:07: Das ist eigentlich eine Bewältigungsstrategie die irgendwann einfach, wie du gesagt hast, kein Sinn mehr macht und dann nur noch benasst ist.
00:48:16: Inwieweit hat die Arbeit War ich persönlich und euren Blick vielleicht auch eure eigene Wohnung oder auf euer Leben beeinflusst?
00:48:25: Gucken wir an das.
00:48:28: Ja, ich muss schon sagen zu Hause gibt es manchmal auch Streit weil ich werde immer minimalistischer und privat stressen mich jetzt auch herumliegende Dinge und ich habe zwei kleine Kinder der nicht natürlich ständig mal irgendwas rum Und ich merke einfach schon, dass ich ein anderes Verhältnis zu Gegenständen persönlich auch entwickle und das ich immer weniger Gegenstände haben will.
00:48:54: Und brauche...
00:48:56: Ja.
00:48:57: Würde ich eins zu eins unterschreiben?
00:48:59: Also wenn man früher ... Ich hatte auch immer einen Hang dazu bevor ich diesen Job gemacht habe mich mit Lebensmitteln gut einzudecken.
00:49:06: Ich weiß gar nicht woher es kommt aber ich hab viele Geschwister und zwar bei uns.
00:49:09: irgendwie bin auch in einem Haushalt groß geworden wo meine Mutter immer sehr sehr viel Vorräte hatte und sehr viel Essen vorhanden war.
00:49:17: Und das habe ich mir irgendwie so abgeguckt, mitgenommen und für mich etabliert.
00:49:21: Und mittlerweile würde ich sagen ist mein Vorwadschrank sehr ausgedüngt.
00:49:25: Ich hab nicht mehr zwanzig Gläserbarilla-Pesto auf Vorwärts, sondern ich habe vier Gläserpläso, weil es kommt immer wieder das Angebot.
00:49:32: Das habe ich schon in dieser Arbeit für mich gelernt und etabliert, dass man Dinge nicht so sehr horten muss um das Gefühl zu bekommen von gut versorgt zu sein Weil wir nun mal einfach mit sehr viel Glück in einem sehr weichen Land leben, unter guten Bedingungen und ich immer Barilla-Pesto kaufen werden.
00:49:53: Hoffentlich können!
00:49:55: Insofern brauche ich den Vorrat nicht mehr.
00:49:56: aber das ist mir auch erst deutlich geworden seit diesen Job-Hörer.
00:50:01: Ich finde man kriegt direkt Lust
00:50:02: auf zu wollen.
00:50:05: Auch Herr Lacher?
00:50:06: Wenn die Hörerin gleich nach der Folge aller Anzeigen
00:50:09: ist es auch so krass.
00:50:14: Was wünscht ihr euch denn für die Zukunft eures Klientels?
00:50:17: Was muss sich noch verändern?
00:50:20: Da gibt es, glaube ich, eine ganze Menge.
00:50:25: Ich finde der Zugang zu Haushaltshilfen ist enorm schwerer wenn eben kein Pflegegrad vorhanden ist.
00:50:36: Es ist super schwer, eine zumindest kostengünstige oder kostenlose Haushaltshilfe zurückzukommen die eben mit unterstützt was bei einigen Klienten tatsächlich hilfreich wäre.
00:50:47: Ich wünschenswert ist auch das Thema medial.
00:50:50: es gibt jetzt ja auch so ein paar Kinofilme schon, die dieses Thema nicht ganz so stigmatisierend beleuchten.
00:50:57: also da tut sich etwas aber sammelt noch mehr aus der Schmuddelecke rauskommt und auch Menschen über Sammel- und Hortensprechen, die vielleicht nicht das Problem haben.
00:51:11: Also dass es an sich, weil ich meine wir alle horten irgendwie und auch jetzt in Anbetracht der weltpolitischen Lage wird das jetzt ja auch nochmal ein ganz anderes und neues Thema und ist einfach auf so eine normale Ebene gehoben wird vermeintliche was Betroffene so als Versagen erleben.
00:51:30: Also ich habe es nicht
00:51:31: geschafft,
00:51:32: diese Selbstwertung dieses Ständige das aufgehoben wird dadurch dass ja auch das alle ein bisschen mehr über die Themen sprechen wie du jetzt mit dem Barilla weißt du?
00:51:42: Ich glaube jeder hat irgendwie ich hab noch Diedelblätter aus meiner Jugend entstanden also jeder sammelt halt irgendeinen Krams und für uns ist das irgendwie normales Thema.
00:51:54: und dass das aber auch medial in der Stadt findet Moment, haben wir eher so einen Minimalismus-Trend.
00:51:59: Ich trinke dir da ja hin.
00:52:01: Also nicht wirklich, aber vom Herzen schon!
00:52:05: Aber dass das Sammeln im Hortenmedial eben auf so getrennt wird... Das ist
00:52:13: wirklich gut.
00:52:15: Ja und ich würde noch ergänzen, dass der therapeutische Zugang sich einfach in Deutschland... allgemein verbessern muss.
00:52:20: Das es kürzere Wege zu Therapeuten-Therapeutinnen gibt, dass es mehr Therapeutinnen und Therapeutinnen überhaupt gibt die Kassen sitze haben weil ich schon wahrnehme das desorganisationen In den meisten Fällen irgendwann mal ein schweres kündliches Trauma war, welches nicht bearbeitet wurde und dann wurden Strategien entwickelt.
00:52:40: Wenn man aber da einen einfacheren und schnelleren Zugang hätte zu Traumotherapeuten und Therapeute nennen könnte man diese Problematik ganz anders bearbeiten.
00:52:49: Das ist ein Problem was viele Menschen kennen.
00:52:52: das sind nicht nur desorganisiert ledende Menschen.
00:52:54: der Zugang zur Therapie ist unfassbar schwierig und langwierig und macht ohnmächtig und da würde ich mir wünschen dass sich das einfach ins Positive entwickelt, was wir da Mähnmöglichkeiten haben die Leute therapeutisch anzubinden.
00:53:08: Weil letztendlich ist die Wohnung als Symptom betrachtet etwas woran wir arbeiten können und natürlich im pädagogischen Arbeiten der Medien mit diesen Menschen an ihren Themen.
00:53:18: Aber wir sind nun mal keine Ausgebildeterrapeutinnen und Therapeutenen, wenn wir da in Prinzip ein gutes Tan den Wind kriegen würden mit einer Therapiepraxis wo die Menschen dann auch Plätze bekommen um ihr kindliches Traume aufzuarbeiten das wäre hilfreich und heißer.
00:53:34: Das würde ich mir wünschen!
00:53:36: Nicht nur die Anbindung, sondern auch die inhaltliche Arbeit.
00:53:39: Wir haben auch das öfteren Mal ... Klienten sind schon im Amuland, haben Psychotherapie, aber die Therapeuten wissen gar nichts von der Problematik.
00:53:47: Weil auch da das Thema so schambehaftet ist, dass es gar nicht angesprochen wird und ist natürlich auch einfach weil zum CdL-Vertälung nicht umgesetzt ist, in Deutschland auch noch keine angewandten Therapiemethode gibt für diese Zielgruppe?
00:54:04: Ja!
00:54:04: Also, dass sich da auch methodisch was weiterentwickelt?
00:54:07: Ja.
00:54:08: Wenn ihr davon sprecht das es eine Symbolebene hat und es ist zurückführt auf frühe Beziehungserfahrung nur dann findet sich das ja schon in Therapien wieder.
00:54:19: und gerade da denke ich... Es ist jetzt leider auch gerade so mit den Kürzungen der psychotherapeutischen Honorare und auch den Plänen, dass auch Landseiterapien ja politisch in Gefahr sind.
00:54:31: Und die grade für Menschen so wichtig sind, die wirklich nur schwere und frühere Problematiken haben.
00:54:38: Und das finde ich tatsächlich auch ein politisches und gesellschaftliches Problem was es schwerer machen wird.
00:54:46: Ja absolut!
00:54:47: und auch Übergänge.
00:54:50: Ganz oft ist es so, dass es an den Übergängen zwischen dem Diografien beispielsweise von Erwerbsarbeit in Erwerbsminderung oder eben in reguläre Altersrente, das da so Klackpunkte sind die schwierig sind für diese Menschen und da gibt es dann einfach wenig... Instanzen, die an diesen Stellen hellhörig werden und vielleicht mal nachfragen.
00:55:14: Also auch vor allen Dingen wenig Aufsuchen in der Angebote.
00:55:17: Auch Psychotherapie kann ja aufsuchend sein.
00:55:20: Das weiß ich gar nicht, ob es das so ein Homo gibt habe ich zumindest noch nicht vorgehört.
00:55:23: aber das wünschen sich zumindest viele Betroffene tatsächlich nach aufsuchenden Psychotherapien.
00:55:28: Gibt's glaube ich für Familien oder für Wachsen?
00:55:31: Ich bin da nicht so sicher.
00:55:33: Ja, ich glaub dass noch viel Luft nach oben Bekanntheit des Phänomens und auch, ja es gibt auch so.
00:55:41: also ich habe immer noch eine leichte Kritik als Hilfesystem weil natürlich auch das ist ne schwierige Arbeit teilweise.
00:55:49: Gerade in Wohnungen wo tatsächlich auch Lebensmittel gesammelt werden und etwas riecht.
00:55:55: Das sind nur den seltenen Fällen.
00:55:58: ist das bei dieser Zielgruppe oder es nicht leicht diese Arbeit nachzugehen?
00:56:06: Da merke ich manchmal, dass es im Hilfesystem auch Hemmungen gibt tatsächlich sich dieser Zielgruppe anzunehmen.
00:56:11: und ich glaube da müssen wir uns alle auf sehr selbstkritisch fragen.
00:56:15: Mache ich das?
00:56:15: Und wenn ja wie kann ich dann umgehen und das Thema mehr in Supervisionen aufgreifen oder sonstigen Settings?
00:56:26: Euch gibt's ja noch gar nicht so lang, oder?
00:56:31: Wir sind im April, in so eine Projektphase eingestiegen von der Forschungsphase und seit Oktober, wir sind als Regelfinanzierung im Hilfesystem.
00:56:43: Ihr seid tatsächlich auch die erste Beratungsstelle, die sich diesem Thema an den von DERCH gehört habe?
00:56:51: Ist es tatsächlich so?
00:56:53: Ja!
00:56:54: In Hamburg ist das so.
00:56:56: Es gibt ne langjährige Beratungsstelle in München Und überhaupt im süddeutschen Baum gibt es ein bisschen mehr.
00:57:03: Tatsächlich nur, aber für Hamburg sind wir die erste Beratungssteine, die diese Arbeit machte.
00:57:10: Gibt's noch andere Angebote an, die ihr auch verweist oder die ihr Betroffenen raten könnt?
00:57:19: Diabolatosezerpsychiatrie ist natürlich immer eine gute Innenaufstelle, gerade wenn ich schon psychiatrische Diamosen habe.
00:57:27: Da ist immer die Schwierigkeit des Eigenanteils.
00:57:30: Wir haben ja auch viele Klientinnen, die tatsächlich Lohn und Brot stehen und ein gutes Gehalt haben.
00:57:36: Und das ist dann erstmal abschreckend da so einen hohen Eigenurteil zahlen zu müssen.
00:57:41: Alternativ Erbotherapie, auch die kann aufsuchend stattfinden.
00:57:46: Soziotherapie... über die Krankenkassen finanziert.
00:57:51: Ja und bei älteren Menschen, wenn kein Pflegedienst also kein Pflegegrad an sich vorhanden ist das man dann schon guckt dass man in der Arbeit dafür sorgt dass ein Pflegendienst regelmäßig kommt dass darüber auch die hauswirtschaftliche Hilfe vielleicht instaniert wird.
00:58:05: Das sind Möglichkeiten denen bedienen wir uns Aber trifft auch nicht auf das gesamte Klientee zu.
00:58:11: Also ja
00:58:15: Wie ist es mit Selbsthilfegruppen in dem Bereich?
00:58:18: Stimmt, die sind durchkommt.
00:58:20: Gibt es einige in Hamburg?
00:58:22: Die meisten sind organisiert über KISS und dann einfach KISS-Hamburg googeln.
00:58:28: Ich glaube, es gibt sechs Sexy.
00:58:31: Einige laufende Selbsthilfegruppen.
00:58:33: Meistens sind sogar gerade geschlossen im Aufnahmestoff aber das tun sich immer neu auf.
00:58:39: Und es gibt einen monatlichen Frühstückstreff Auch über die Selbsthilfe organisiert bei IKEA im Restaurant.
00:58:49: Morphlet, jeden ersten Mittwoch und Monat mein ich kann man da hingehen und erstmal so ganz locker mit diesem Thema in Kontakt kommen.
00:58:57: Kann sich doch einfach hinsetzen und Kaffee trinken muss ich jetzt gar nicht da groß outen sondern kann einfach so ja mal erste Kontakte knüpfen.
00:59:06: Ja auch der Messitrier-Lob findet alle drei Monate statt.
00:59:10: In der Horner Freiheit.
00:59:11: Auch das ist ein toller
00:59:12: Austausch zwischen
00:59:13: betroffenen Angehörigen und Fachpersonal, wo die Themen im Prinzip immer sehr präsent miteinander debattiert und diskutiert werden.
00:59:21: Ich glaube viele unserer Klientinnen und Klienten in denen da regelmäßig teil und würden sagen dass das sehr bereichernd ist und entlastend weil man da auf Gleichgesinnte trifft und das Gefühl hat ich bin Teil von etwas.
00:59:34: Welche Botschaft würdet ihr unseren Zuhörerinnen mitgeben
00:59:40: wollen?
00:59:42: Wenn Sie diese Problematik für sich erkannt haben, dass sie nicht alleine sind mit dem Thema und das sie bei uns immer herzlich bekommen sind.
00:59:50: Und
00:59:51: vor allem, dass die so viel mehr sind als das.
00:59:54: Das sind alles wertvolle Menschen!
00:59:55: Und ja, die Wohnung mag nicht in dem Zustand sein – der wünschenswert wäre für jede einzelne Person selbst und trotzdem ist da so vielmehr als das!
01:00:05: Ich glaube es ist wichtig zum Thema Selbstliebe und Selbstachtsamkeit, ist das wichtig zu wissen oder auch mal wiederzuhören?
01:00:12: Du bist so viel mehr als das.
01:00:14: Ich habe ja immer eine Frage von der letzten Person, die jetzt zu Gast war und zuletzt war Katharie hier vom Hamburger mit Herz.
01:00:23: Und Ihre Frage an euch ist was wünscht ihr euch für diese Gesellschaft in diesen Zeiten?
01:00:32: Ja,
01:00:33: klar würde ich sagen Weltfrieden!
01:00:35: Das ist gar nicht verkehrt.
01:00:37: Wie heißt sie?
01:00:38: Das Sandra Bullock denken, wo sie in diese Modelbranche absteigt und dann alle sich weltfrieden wünschen.
01:00:47: Ja es ist fast plakativ aber in der Tat würde ich mir weltfriedend im Moment wünscht ein bisschen mehr Frieden in jedem einzelnen und dass die Menschen vielleicht ein bisschen freundlicher auf andere Menschen gucken.
01:00:59: Und ich nehme das so wahr, dass im Moment egal wie ich hingucke und wo ich bin, dass die Übergehe die Menschen einfach anzulächeln, weil ich denke, so schlimm kann es doch gar nicht sein.
01:01:16: Guck dir an was auf der Welt los ist!
01:01:17: Wir haben's doch gut
01:01:18: hier.".
01:01:19: Und ja... Auf dem Freitag-Nachmittag an der Aldi Kasse zu stehen mag frustrierend sein aber es kann auch weiter schlechter sein.
01:01:25: Das würde ich sagen?
01:01:26: Ja.
01:01:29: Ja, den würde ich mich anschließen.
01:01:31: Zynisch würde ich sage äh alteweise Männer in Machten.
01:01:37: Aber das hilft jetzt vor allen Dingen auch.
01:01:40: Ja, es ist nicht realistisch.
01:01:42: Aber ja ... Es kann einfach schon Angst machen was gerade abgeht in der Welt.
01:01:46: und ich glaube deine ... Deine Idee im Kleinen anzufangen und im Klein irgendwie zu gucken dass man freundlicher miteinander umgeht das man vielleicht nicht vor schnell urteilt und gleich zurückbrüllt wenn jemand unfreundlich ist sondern nur kurz durchatmet und sagt jeder hat so seinen guten Grund warum er oder sie tut was er tut Kann nur helfen und ich glaube mehr kann man auch gerade gar nicht machen, sonst dreht man vielleicht auch durch.
01:02:13: Welche Frage wollt ihr denn gern der nächsten Person hier stellen?
01:02:17: Haben wir früher mal drüber gesprochen!
01:02:18: Wir würden gerne die Frage stellen... Wenn du morgen deinen Geschmacks- und Geruchsenf verlieren würdest was wäre das letzte was du heute unbedingt essen wollen
01:02:29: wirst?!
01:02:30: Ich finde Essen ist etwas so wichtiges und elementares und genussvolles Und meine Vorstellung davon, morgen meinen Geruchs und Geschmack sind zu verlieren.
01:02:42: Ich habe mich das gestern Abend gefragt als ich Popcorn naschte... ...ich eß sehr gerne Popcorn!
01:02:47: Da hab' ich gedacht wenn ich das nicht mehr schmecken könnte dann wäre ich echt sehr frustriert.
01:02:51: Ähm..und
01:02:52: da kam die Frage irgendwie dass ich dachte ja vielleicht ist es auch...das ist etwas so banales womit die meisten Menschen ja nie konfrontiert werden weil sie das Glück haben das Geruchs & Geschmacksinn bleibt und da is'.
01:03:04: Ich glaube aber dass wenn man sich dann auseinandersetzt, wie gut es uns geht.
01:03:08: Dass ich das Popcorn abends schmecken darf.
01:03:12: Die Selbstverständlichkeit... Ja!
01:03:16: Ich würde mir wünschen, dass die Menschen manchmal so ein bisschen genügsamer sind und glücklicher darin wir was sie eigentlich alles haben.
01:03:21: Und nicht immer nur defizitär zu orientieren oder zu gucken.
01:03:24: Das hab' ich eigentlich nicht.
01:03:26: Daher die Fragen?
01:03:27: Popcorn wär's bei dir.
01:03:29: Oha, sowas mal.
01:03:30: Und Schokoküsse ja.
01:03:32: Von Sammar, ja.
01:03:34: Damit tut man mir einen großen Befein oder auch nicht.
01:03:36: Oh, da weiß
01:03:37: ich Bescheid für das nächste Team!
01:03:39: Ja
01:03:39: genau...
01:03:40: Was war's bei dir, Junge?
01:03:44: Ich hatte gestern Currywurst mit Pommes.
01:03:46: Das wär es bei mir geil.
01:03:49: Ich glaube, wer bei was vietnamesischen polarisiere ich jetzt mit Koriander?
01:03:55: Na dann streiten sich die Geisterne.
01:04:01: Johanna Emily ist noch irgendwas ungesagt oder ungefragt geblieben, was hier aber noch Platz finden soll?
01:04:10: Nee ich glaube das war ziemlich rund.
01:04:11: Ich meine
01:04:12: auch viel.
01:04:14: Ja dann ganz vielen Dank dass ihr jeweils euch die Zeit genommen habt um das Thema hier zu vertreten.
01:04:20: Was finde ich auch immer wieder zu kurz kommt und ich bin sehr froh und dankbar dass wir diese Folge gemeinsam gemacht haben!
01:04:27: Ja vielen Dank für die Zeit und den Raum und
01:04:30: voll gerne ja Danke
01:04:31: für das gute Gespräch.
01:04:32: Ja, und wenn ihr die Ehe zuhört jetzt sagt da möchte ich mich gerne näher informieren Ich werde in den Show Notes werde ich denen verlinken.
01:04:39: Da könnt ihr die Kontakte finden.
01:04:41: Und ansonsten wie immer Wenn ihr Fragen Feedback Gedanken habt schreibt uns gerne eine E-Mail an ahoiadpodcastnullachtsechzehn.de.
01:04:50: Und wenn ihr sagt mir fällt gerade eine Person ein der würde sich die Folge gerne schicken dann macht es.
01:04:55: Das schickt uns Rückenwind auch wenn ihr uns nur Bewertung hinterlasst Und wir freuen uns aufs nächste Mal.
01:05:01: Bis dahin, tschüss!