Der Podcast rund ums Leben und Überleben im täglichen Wahnsinn.
00:00:00: Null acht, sechzehn.
00:00:02: Alle Tassen im Schrank!
00:00:04: Der Podcast rund ums Leben und Überleben im täglichen Wahnsinn.
00:00:08: Hier sprechen wir mit Menschen mit einer psychischen Erkrankung Angehörigen und Profis Und stellen Unterstützungsangebote Erfahrungswerte und Informationen vor.
00:00:17: Bleib psychisches Wohlbefinden ein Thema von uns allen ist
00:00:22: Zwischendurch mal was war?
00:00:23: Ja, gut.
00:00:25: Genau
00:00:27: Okay Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge Null Achtzehn.
00:00:32: alle Tassen im Schrank.
00:00:34: Heute geht es um das Thema Eltern- und Kindtherapie, und zwar ein stationärer und teilstationärer Form.
00:00:40: Und dafür habe ich Frau Fischer Pins und Frau Götting vom AKH Burg bei mir zu Gast – und das ganz besondere hier ist die Zweifache Abteilung Hand in Hand auf einer Station zusammenarbeiten!
00:00:53: Und zwar einmal die Erwachsenen-Seite und einmal die Kinder- und Jugendtherapeutische Seite.
00:00:58: Herzlich willkommen, Frau Fischer-Pinz und Frau Götting!
00:01:01: Vielen Dank!
00:01:02: Hallo!
00:01:03: Ja schön dass Sie da sind.
00:01:04: möchten sie sich zu Beginn einmal kurz vorstellen und verraten was Sie da eigentlich genau machen?
00:01:11: Ja
00:01:12: gerne
00:01:13: also.
00:01:13: ich bin Drittmarke Fischer Pinz Ich bin Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und ich leite als Oberärztin den erwachsenen psychiatrischen Teil unserer Eltern-Kind-Station.
00:01:24: Hallo, mein Name ist Katja Götting.
00:01:26: Ich bin Psychologische Psychotherapeutin und arbeite in der Kinder- und Jugendpsychiatrie auf der Station
00:01:33: als psychologische
00:01:34: Leitung.
00:01:36: Und wenn Sie Ihre Arbeit jemandem erklären müssten, der noch nie mit Psychatrie zu tun hatte?
00:01:42: Wie würden sie das tun?
00:01:45: Ich würde sagen, in Familien und überall wo Menschen zusammenleben geht es immer sehr viel um Beziehungen und um Gefühle.
00:01:55: Und da kann vieles ins Stocken geraten und Schwierigkeiten machen.
00:01:59: Wir versuchen mit den Familien die bei uns zur Behandlung kommen die Gefühlen zu entdecken wahrzunehmen und schwierige Gefühler aufzulösen und da Blockaden zu lösen, damit das Miteinander besser funktionieren kann.
00:02:14: Und die Entwicklung auf allen Seiten fruchtbar sein kann.
00:02:19: Ich erkläre es ja meistens den Kindern – auch schon den kleinen Kindern hier in die Psychiatrie kommen, die vielleicht noch weniger Vorstellung davon haben was das ist Und nehmen immer je nach Alter das Bild eines Karussells oder einer Achterbahn, dass Gefühle Achterbahnen fahren können.
00:02:34: Dass sie hoch und runter gehen, das Gedanken- und Verhaltensweisen durcheinander geraten.
00:02:39: Und dass wir ein Ort sind wo wir ihnen und ihren Eltern helfen können.
00:02:43: Weil jeden Tag nur Achterbahnfahren ganz schön anstrengend sein kann auch mal eine Pause braucht und dabei helfen wir ihn.
00:02:54: Das ist nun ja etwas sehr Besonderes.
00:02:56: von der Eltern und der Kinderseite gemeinsam auf das System Familie geschaut wird im stationären und heistationären Rahmen.
00:03:06: Erinnern Sie sich noch daran, wann Ihnen zum ersten Mal klar wurde die psychische Gesundheit von Eltern und Kindern lässt sich gar nicht getrennt denken?
00:03:17: Ja mich hat das Thema tatsächlich schon sehr lange beschäftigt, schon seit Studienzeiten.
00:03:23: ich habe da auch mal ein Praktikum gemacht auf einer Station in Münster die so ein Konzept hatte, gemeinsam eine Behandlung zu machen.
00:03:30: Das fand ich sehr einprägsam und ich habe lange überlegt ob ich Erwachsenenpsycheterin oder Kinderpsychaterin werden möchte und hab mich immer an dieser Schnittstelle bewegt und auch beide Perspektiven eingenommen in beiden Abteilungen gearbeitet und hab dann immer mehr gelernt wie stark psychische Erkrankung auf weitere Generationen wirken können und wie viel Interaktion es da gibt.
00:03:54: Und das ist für mich ein sehr spannendes Thema und ich sage immer, ich habe mit dem Thema wirklich meine berufliche Liebe gefunden.
00:04:02: Bei mir war es ähnlich auch im Studium.
00:04:05: Tatsächlich habe ich im Rahmen meiner Diplomarbeit Schrei-Babys, die sogenannten Schrei Babys und ihre Eltern mit dem Video aufgenommen und dann zunehmend festgestellt, dass man nicht nur sagen kann Es gibt das Schrei Baby Und was ist das Problem bei dem Schrei baby?
00:04:22: Sondern in ausführlichen Interviews mit den Eltern feststellen konnten und auch schon vor über zwanzig Jahren Dass eben auch dort psychische Belastungen und Herausforderungen gibt.
00:04:32: Und das hat meinen Weg geprägt tatsächlich auch und war lange immer in der Kinder- und Jugendpsychiatrie tätig.
00:04:39: Und habe mich dann im Crossover zu Frau Fischer Pins dafür entschieden, die Erwachsenen psychotherapeutische Ausbildung zu machen aber immer mit dem Schwerpunkt Eltern, Säuglinge, Kleinkinder und genau das ist auch meine Leidenschaft geworden, die nach über zwanzig Jahren noch nicht abgeflaut ist.
00:04:59: Und die Therapiestation für Eltern und Kinder, die gibt es ja schon seit dem Jahr zweitausend.
00:05:05: Nach zehn Beziehungsweise im Jahr zweitausend neunzehn mit
00:05:07: der Eröffnung.
00:05:08: Ja!
00:05:08: Und jetzt geht's nochmal neu das Therapiehaus.
00:05:11: Was macht das so besonders?
00:05:14: Eigentlich ist das ganze Projekt von Anfang an besonders... In beiden Fachabteilungen unserer Arbeit festgestellt, dass wir bei manchen Patienten nicht so richtig weiterkommen in der Therapie wie wir uns das wünschen und daraus ist dieses gemeinsame Projekt Therapiestation entstanden.
00:05:33: Dass wir jetzt seit ungefähr sieben Jahren haben bei uns und im Verlauf haben wir festgestellt ,dass der Bedarf in diesem Bereich sehr hoch ist Und dass aber auch die Altersstruktur der Kinder noch anders nachgefragt ist.
00:05:47: Wir behandeln jetzt Patienten, deren Kindern bis sechs Jahre alt sind und haben noch gar kein Angebot für Familien mit älteren Kindern.
00:05:56: Das wird sich in dem Neubau ändern.
00:05:59: Wir werden weiter die jetzige Alters-Stufe behandeln.
00:06:03: Aber wir werden auch Eltern mit Grundschülern aufnehmen können.
00:06:06: Da haben wir eine sehr hohe Nachfrage!
00:06:09: Und eine weitere Ergänzung wird sein, dass wir eben nicht nur vollstationäre Behandlungen anbieten sondern auch tagesklinische Pilze zur Verfügung haben werden.
00:06:19: Für Familien mit Kindern im Alter von null bis sechs also Grundschulalter weil es einfach auch viele Familien betroffene Mütter aber auch Väter gibt die ja mehrere Kinder haben und deren Kinder vielleicht die nicht betroffen sind weiter ihren Alltag leben sollen in den Kindergarten gehen sollten gehen sollen und oft ja auch Alleinerziehende das dann nicht bewältigen können, wenn sie auf Station sind.
00:06:45: Und deshalb diese Ergänzung um die Tagesklinik, um die wir auch sehr froh sind und die sicherlich auch hoch nachgefragt wird.
00:06:53: Und wie bekommen dafür wirklich eben ein ganz neues Gebäude?
00:06:56: Unsere Station jetzt ist in einem alten Gebäuden so eine Interimslösung im Grunde, die sich jetzt sehr lange hingezogen hat.
00:07:02: aber jetzt gibt es einen wirklich großen Neuber auf unserem Krankenhausgelände der nur für psychotherapeutische, psychiatrische Familienbehandlung ist und da sind wir natürlich sehr erfreut und sehr stolz drauf.
00:07:17: Und bis zu welchem Alter können dann Kinder aufgenommen werden?
00:07:23: Bis zum Abschluss des Grundschulalters, also wir fangen tatsächlich ganz früh an.
00:07:29: Unser jüngster Patient war damals drei Monate alt muss man tatsächlich sagen weil eben auch schon Säuglinge Belastungen zeigen können wenn sie in einem hoch belasteten Familiensystem auf die Welt kommen und wir sind froh und dankbar dafür dass wir schon so früh auch Behandlung anbieten können.
00:07:50: Und die ältesten Kinder sind dann bis Ende Grundschuleiter.
00:07:52: Das ist jetzt die Ergänzung, also zehn Elfjährige.
00:07:56: Wir sind da auch nie auf das Alter-Final festgelegt.
00:08:01: Es gibt noch elf Jährige von der Entwicklung her wie vielleicht acht oder neun jährige sind.
00:08:06: Wir prüfen das immer sehr individuell ob wir Familien mit Grundschulkindern in dem Fall ein Angebot machen können.
00:08:15: Und ist das dann meistens ein Elternteil und ein Kind?
00:08:18: Oder könnten das auch zwei Elterenteile sein, ein Kind oder einen Elternteil und zwei Geschwistern wenn alle betroffen sind.
00:08:26: Also wir haben und werden auch sicherlich haben, sehr unterschiedliche Konstellationen.
00:08:32: Bis jetzt ist es so dass wir in der Rede einem Elternteil einen Therapie an Geburt machen können weil es eine kleine Patientengruppe ist mit ja nur fünf Patientinnen oder auch Männer.
00:08:45: Wir haben Patienten dabei aber dann als Familiensystem in einer Gruppentherapie zu sitzen ist es eher schwierig Patienten-Kinderteilweise, weil auch Mütter mit ihm zwei Kindern kommen oder eben ein Kind und einem Begleitkind.
00:09:02: Also sehr unterschiedliche Konstellationen.
00:09:05: Zwillingisch sind ja auch manchmal Betroffenen.
00:09:08: haben wir eine Mutter oder einen Vater mit Zwillingen?
00:09:10: das prüsen wir immer sehr individuell.
00:09:13: was braucht die Familie?
00:09:14: Was braucht das System?
00:09:16: Und dann haben wir auch manchmal dass auch das andere Elternteil betroffen erscheint.
00:09:20: Das versuchen wir denn im Raum von Angehörigengesprächen auf eurer erwachsenen psychiatrischen Seite oder eben vor allen Elterngespräche, auf der Kinder- und Jugendpsychiatrischenseite auch mit einzubeziehen.
00:09:31: Auch in Therapien mit einzudeziehen aber nicht als Patient.
00:09:35: Genau also... Und dabei ist das Grundkonzept dass wir ein Elternteil mit psychischer Erkrankung mit einem bis zwei Kindern aufnehmen und das Patienten kennt es eben auch selber hat selbst eine Diagnose.
00:09:51: Das ist vielleicht noch mal wichtig zu sagen, dass wir keine Rooming-Inbehandlung anbieten.
00:09:55: Das wird auch manchmal angefragt, dass Mütter mit psychischen Erkrankungen ein Therapieplatz suchen und ihr Kind mitnehmen möchten – das Angebot gibt es bei uns nicht!
00:10:07: Also die Indikation ist einer Betroffenen brauchen eine psychiatrische Diagnose und gibt es Ausschlusskriterien?
00:10:19: Also wir machen es so, dass wir ganz individuell für jede Familie Vorgespräche anbieten.
00:10:24: Immer auf der Erwachsenenpsychiatrische und auf der Kinderpsychatrischen Seite und dann sehr sorgfältetig prüfen.
00:10:30: gibt es eine Behandlungsindikation?
00:10:33: Und Es gibt schon Ausschlusskriterien zum Beispiel Suchterkrankungen bei denen keine Abstinenz vorliegt.
00:10:42: das ist ein klares Ausschluss Kriterium.
00:10:45: oder bestimmte schwere psychiatrische Erkrankungen, die gerade Floride sind.
00:10:49: Einzelne mit einer Floridiumpsychose kann man natürlich keine psychotherapeutische Eltern-Kindbehandlung machen.
00:10:53: Das erklärt sich von selbst.
00:10:55: aber da gibt es natürlich Grenzen.
00:10:59: und aus ihrer Erfahrung heraus was würden Sie sagen wenn jemand fragt warum reicht das eigentlich nicht aus Kind und Eltern separat zu behandeln?
00:11:10: Ich kann von der Kinder- und Jugendpsychiatrischen und psychotherapolitischen Seite sagen dass ich auch lange auf Kinderstation und auch auf der Jugendlichen Station in unserem Haus gearbeitet habe.
00:11:22: Und
00:11:23: Prozesse... Dann schwierig wurden Veränderungsprozesse, für Kinder ja in unserem Fall.
00:11:32: Wenn es eben im Hintergrund doch auch so psychisch belastete Eltern gibt.
00:11:36: dass das was wir im Rahmen der Einzeltherapie der Gruppentherapie auf Station nur aufs Kind fokussiert erarbeiten konnten hat leider nicht in den Alltag transportieren konnten weil da dann die alten schwierigen belastenden herausfordernden Beziehungsmuster wieder eine Rolle gespielt haben und das Kind seine Veränderung aufgrund nicht ausreichender Veränderungen im Hintergrund, auch wenn Eltern in Eltern Gespräche eingebunden werden.
00:12:03: Aber dass es ja keine Therapie nicht ausreichend in den Alltag übertragen werden
00:12:08: konnten.".
00:12:09: Und das war ein Punkt wo wir unsere Abteilungen zusammengekommen sind zu überlegen was gibt es für Möglichkeiten?
00:12:18: Und aus eurer Sicht gibt's ja auch Momente wo... Erwachsenentherapie dann vielleicht stockt.
00:12:25: Ja, und wir wissen aus der erwachsenenpsychiatrischen Sicht inzwischen durch Erfahrung aber auch durch Forschung ganz gut
00:12:32: dass
00:12:33: die Kinder unserer Patienten ein relativ hohes Risiko haben selbst psychisch zu erkranken weil sie eben doch mit bestimmten Belastungen umgehen müssen.
00:12:43: Das heißt nicht, dass jedes Kind belastet ist und erkrankt.
00:12:46: Das muss man immer klar sagen.
00:12:48: Familien haben Ressourcen, Menschen können Krisen bewältigen, vieles klappt auch gut in Familien.
00:12:54: aber Kinder psychisch kranker Eltern haben ein erhöhtes Risiko selbst zu erkranken und mit großen Belastungen umzugehen.
00:13:01: Und es ist ein Lernprozess in der Erwachsenenpsychiatrie und letztlich ja auch ein Präventionsaspekt, das wir auch auf die Kinder unserer Patienten gucken gucken, wie kann man da präventiv mitbehandeln?
00:13:15: Wie kann man absichern oder wie kann dann eben schon auch Störungen entstanden sind in Teil also im Wirksang werden.
00:13:23: Und jetzt stelle ich mir so vor dass noch was weiteres passiert als das nur ein Kind eine Therapie macht einen Elternteil eine Therapien macht beides noch gleichzeitig sondern da treffen ja wirklich beide Systeme zusammen.
00:13:38: und da ist meine Frage Wie merkt man das?
00:13:42: Was passiert da vielleicht, was anlasslich passieren würde.
00:13:46: Also ich kann das nur von der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Seite sagen dass wir ja eben auch neben den einzeltherapeutischen Aspekten für die Kinder in sowohl Psychotherapie als auch Bewegungstherapie Ergotherapie all das was bei uns angeboten wird eben auch die sogenannte beziehungsfokussierte Mutter oder Vater Kind Therapie stattfindet, die ja eben in den einzelnen Abteilungen nicht stattfinde.
00:14:10: Wo wir Mikroanalytisch teilweise auch mit Videoaufnahmen arbeiten und Eltern in ihren oft hier unbewussten Reaktionsweisen auf ihre Kinder, verkompliziert sind im Miteinander und das Wechselseitige miteinander immer wieder vielleicht aus den Fugen gewählt, dass wir hier erstmal teilnehmende Beobachter dann Moderatoren, dann Brater sind wie Eltern und Kinder aufeinander abgestimmt reagieren können.
00:14:44: Und das ist glaube ich eine große Ergänzung zu den einzelnen Fachabteilungen.
00:14:49: Wie könnte ich mir das vorstellen, so als vielleicht wenn ich eine Patientin mir vorstelle die noch nie Therapie gemacht hat belastet ist und sich fragt wie sieht eigentlich das genau aus?
00:15:02: Wenn ich mit meinem Kind komme.
00:15:03: Wie könnte das praktisch auch sehen
00:15:06: Eine solche beziehungsfokussierte Mutter- oder Vater-Kind-Therapie-Einheit.
00:15:10: Es ist am Anfang tatsächlich für alle Beteiligten, auch für mich die das seit zwanzig Jahren macht erst mal ein sehr künstliche Situation denn ich sitze meistens auf dem Boden also unsere Therapien finden eben auf den Boden statt mit den Kindern.
00:15:26: Ich setze auf dem Bohnen in einem Abstand und Mutter und Kind sind im Spielsetting werden darüber beraten und aufgeklärt dass es dass jetzt die Gelegenheit ist, miteinander Zeit zu verbringen.
00:15:38: So wie sie das vielleicht auch Zuhause tun würden, zu spielen, zumal zu lesen, je nach Alter auch und erstmal fühlt sich das komisch an beobachtet zu werden.
00:15:48: Und irgendwann finden aber bei ihr die Kinder erst mal ganz... unverkopft in dieser Situation sind, findet sich dann die Beziehungsdynamik auf dem Spielteppich.
00:15:58: Beim Spielen mit den Autos und dem Puppenhaus beim Vorlesen.
00:16:02: Das zeigt sich relativ schnell, was es für Verunsicherung auf Elternseite gibt, was für Reaktionen von den Kindern auf die Eltern gibt, die die Eltern wiederum verunsichert?
00:16:13: Und wir sind Moderatoren!
00:16:14: Wir übersetzen dann die Signale, wir übersetzen die Verunsicherungen, wir schauen mit den Eltern in diesem Beziehungsein... halten, was vor dem Hintergrund ihrer Geschichte jetzt das Kind vielleicht in ihnen auslöst.
00:16:26: Was eine sehr große Erleichterung hat wenn sie merken dass sie gar nicht aufs Kind ärgerlich wütend reagieren sondern Vater, Mutter wehen auch immer im Hintergrund und können dann in diesen beziehungsorientierten Einheiten mit Mutter, Unvater oder Kind sagen.
00:16:42: Und das gehört in die erwachsenen Therapie da scheint sich ein Muster in der Beziehung zu ihrem Kind zu wiederholen womit ja ihr Kind anderen für sich nicht zu tun hat sondern was es gilt in der eigenen Therapie aufzuarbeiten.
00:16:54: Das ist dieses große Beschenk dieser Station.
00:16:58: Das heißt, wie würden Sie als Therapeutin Interagieren beobachten?
00:17:02: Zuerst mal nur und folgen diese Schritte hinterher oder gibt es dann schon in der Situation etwas wo sie mitspielen oder etwas sagen.
00:17:12: Also das ist tatsächlich total individuell so wie jede Entwicklung und jeder Mensch total individuelle.
00:17:18: Es ist jeder therapeutische Prozess Total individuell.
00:17:22: Es gibt Mütter mit schwersten Beeinträchtigungen, die so überfordert auch damit sind jetzt beobachtet zu werden dass man eben doch ganz schnell mit einsteigt und modellhaft arbeitet und wenn sie dann eben stabilisiert sind man sich wieder mehr zurückzieht ist wir moderieren ganz viel.
00:17:41: teilweise sitzen wir aber auch erst mal am Anfang da mit dem Einverständnis der Eltern und machen weh eine Diagnostik im Sinne einer teilnehmenden Beobachtung was denn in den Eltern widersprüchen, wieder reflektiert wird.
00:17:52: Es ist total unterschiedlich.
00:17:54: die Kinder beziehen uns mit ein, die Kinder ignorieren uns, die Eltern wollen das wir mitspielen.
00:18:01: es macht aber vielleicht keinen Sinn mitzuschätzen.
00:18:03: also es wird sehr individuell reagiert.
00:18:05: tatsächlich.
00:18:06: Ist immer wieder ein Abenteuer sich auf Mutter oder Vater Kind einzulassen und auf die Bedarfe der jeweiligen Interaktionen zu reagieren und immer neugierig, fragend interessiert und nicht moralisierend, wertend besser ist.
00:18:26: Genau
00:18:29: in der Erwachsenenpsychiatrie ist es dann häufig so dass wir die Muster, die sich eben in der Interaktion zwischen Eltern teilen und Kind zeigen das wir die gemeinsam beleuchten.
00:18:38: und häufig oder fast immer würde ich sagen auch im Hinblick auf die eigene Biografie des Elternteils um zu schauen wie sind die Brebe welche älterlichen Bilder habe ich in mir aufgenommen, welches Werkzeug habe ich bekommen für mein Mutter oder Vater sein?
00:18:55: Welches habe ich aber vielleicht schmerzlich auch nicht bekommen?
00:18:58: wie waren meine Erfahrungen.
00:19:00: Und da sozusagen die biografischen Wirkfaktoren kennenzulernen und miteinander zu beleuchten was wäre dann so eine erwachsen psychatische Part?
00:19:08: Frau Götting formuliert es immer so schön dass bei uns eigentlich drei Patienten kommen Eltern Teil Kind und Beziehung Und ich finde, das bringt es irgendwie sehr, sehr schön auf den Punkt.
00:19:20: Haben Sie vielleicht ein Beispiel aus dem Erwachsenenbereich?
00:19:23: Was so etwas sein könnte?
00:19:25: Wo vielleicht bei einem Elternteil einer Mutter oder einem Vater so ein Ahaum mit ist?
00:19:31: und Ah ja!
00:19:33: Das ist in der Interaktion zu meinem Kind und das hat's mit meiner Biografie zu tun.
00:19:39: Wir haben sehr oft Eltern bei denen wir gemeinsam feststellen, dass eigentlich unbewusste Traumata und auch sehr frühe kindliche Traumate eine Rolle spielen.
00:19:51: Die im Leben ohne Kind so ganz gut weggepackt abgewährt werden konnten – das Leben funktionierte.
00:19:58: mit der Geburt eines Kindes, eines schreienden Kindes , eines bedürftigen Kindes gehen irgendwie so die Schotten auf, würde ich mal sagen.
00:20:08: Schon durch das Geburtserlebnis, durch die Erfahrung, die man dann macht mit dem kleinen hilflosen Wesen und plötzlich werden Dinge getriggert.
00:20:17: Und das sind Momente wo wir gut überarbeiten können und wo es oft großen Erkennungsgewinn gibt.
00:20:24: oder
00:20:25: eine Mutter – das haben wir auch nicht so selten – kann überhaupt nicht mit ihm schreien des Kindes umgehen oder vielleicht bei ein bisschen älteren Kindern mit lauten Impuls durchbrüchen.
00:20:36: Und wir stellen in der Erwachsentherapie fest, oh es gab
00:20:38: da
00:20:40: schreiende
00:20:41: Schlagen der Eltern in der Eigengeschichte.
00:20:44: darüber hat man irgendwie seit dreißig Jahren gar nicht mehr gedacht gefühlt und gesprochen.
00:20:48: aber das kommt jetzt wieder hoch und das beeinträchtigt jetzt meine Interaktion mit meinem Kind.
00:20:55: Das sind wirklich Erhangungwände.
00:20:56: wenn Eltern das erkennen können
00:20:59: Ja, wenn Sie erkennen können das das Kind was das ja nicht absichtsvoll macht und was ihn manchmal aber absichts voll unterstellt wird.
00:21:08: Die Eltern triggert in ihren frühen Beziehungserfahrungen und das Kind dann als, ja es ärgert mich.
00:21:15: Es provoziert mich.
00:21:17: Das lehnt mich ab ja auch fehlerkannt wird was ja auch für die psychische Entwicklung von Kindern massive Folgen haben kann so als ich nenn's jetzt mal Täter identifiziert zu werden.
00:21:30: Und wenn die Eltern erkennen dass ist nicht mein Kind sondern das ist meine Beziehungserfahrungen sind, meine verinnerlichten Arbeitsmodelle sind.
00:21:39: Dann entsteht so eine Möglichkeit sich von der Vorwürflichkeit möglicherweise den Kind gegenüber zu distanzieren und eine ganz offene wahre ehrliches Interesse aneinanderzuentwickeln.
00:21:52: Und das sind wirklich Aharmomente wenn Eltern sagen als ich verstanden habe dass mein Kind mich nicht mit Absicht schlägt sondern auch aus Überforderung heraus Aus Not heraus, weil es das sehr entlastend, sehr berührend.
00:22:07: Das sind sehr berührende Prozesse wenn Eltern uns ihr Vertrauen schenken auch solche Zusammenhänge erkennen zu können und sind auch schmerzhafte Prozese, wenn sie sehen dass sie ihre Kinder da vielleicht auch fehl erkannt haben.
00:22:21: und dann sagen wir aber auch immer auf der Kinderside genauso wie ihr Aber mit dieser Erkenntnis und auch ich finde, mit diesem Schritt zu uns gekommen zu sein hat sich ja in dieser Weitergabe der Muster schon was verändert.
00:22:35: Weil das Eltern sind die erkennen da läuft was zwischen uns miteinander schief und ich kann es selber nicht verändern aber ich will es für mein Kind verändern und somit hat sich die Entwicklung für die Kinder auf jeden Fall zu einem anderen Weg entwickelt.
00:22:55: Also ganz platt könnte man sagen, da gibt es ein Missverständnis zwischen Eltern und Kindern.
00:23:01: Was dann wie so eine Blockade vielleicht wieder den Weg für was Neues oder was schon mal Darwaffrei macht?
00:23:08: Ja
00:23:09: das ist sehr häufig so, was wir auch oft erleben sind Mütter Die Depressionen haben aber gar nicht wissen, dass sie eine Depression haben.
00:23:19: Weil Sie im Allentag total funktionieren und alles noch irgendwie so äußerlich auf die Reihe kriegen, aber innerlich eigentlich abwesend sind.
00:23:28: Und in diesem Funktioniermodus, sondern ich das jetzt mal auf der emotionalen Ebene... ihre Umwelt und damit eben auch ihr Kind mich beantworten können.
00:23:37: Und dadurch entstehen auch schwierige Interaktionen, wenn man da versteht, oh wir haben es mit einer Depression zu tun die muss behandelt werden, sie kann aber auch behandelt sein.
00:23:48: Oh das Kind, das muss die ganze Zeit um seine Mutter rumtoben weil es irgendwie versucht die letzte Aufmerksamkeit oder Aktivität oder Zuwendung die noch rauszuholen ist irgendwie zu erreichen.
00:24:01: Wenn man da versteht, kann Therapie wirklich hochwirksam sein und was verändern für die Familie.
00:24:11: Es ist manchmal wenn ich das noch ergänzen darf auch ein schmerzhafter Prozess für die Mütter oder auch Schäte anzuerkennen dass es dann in der Vergangenheit.
00:24:19: wir haben so dieses Konzept Der Glanz in den Augen der Eltern aufgrund der Depression, mich absichtsförderbar auf Grund der Depression eben nicht vorhanden waren in frühen Monaten.
00:24:30: Das macht was mit einem Säugling und mit der Entwicklung eines Menschen.
00:24:34: Das kann man zwar nicht rückgängig machen aber man entwickelt als Eltern vielleicht Verständnis dafür warum diese Kreisläufe dieses Turm um Mama herum um ein bisschen Resonanz zu kriegen entsteht und man dann nicht mehr eben so vorwürftig oder ärgerlich wird.
00:24:50: ein Verständnis voll wird und Anteil nehmen kann.
00:24:54: Und das sind dann immer diese berührenden Prozesse, wenn sich auch Denkweisen auf die eigene Interaktion verändert – wenn sich die Muster verändern!
00:25:05: Wenn Sie das sagen muss ich direkt an einen Thema denken von dem ich glaube dass es eine große Rolle spielt nämlich Schuld.
00:25:12: Wenn ich vielleicht als Mutter realisiere, da war ich nicht so dafür.
00:25:17: Mein Kinder konnte sich das geben was es gut gebraucht hätte.
00:25:21: inwiefern spielt das Thema Schuldeinrolle?
00:25:27: Was ist ein Thema?
00:25:28: Was in der Erwachsenentherapie bei den Eltern eine ganz große Rolle spielt und was oft sehr schmerzhaft und gelassend ist was wir sehr viel in der Therapie bewegen, weil es aus therapeutischer Sicht natürlich nicht um Schuld geht.
00:25:44: Aber es wird oft so erlebt und da geht das in der Therapeut um Prozesse von Selbstannahme aber eben auch von Selbstverantwortung.
00:25:54: Das beschäftigt uns sehr viel!
00:25:57: Und auch in den Elterngesprächen ist das natürlich Thema gerade wenn ja auch das andere Elternteil an älteren Gesprächen dabei.
00:26:06: Was habe ich meinen Kind da angetan?
00:26:08: und ich wollte es doch auf jeden Fall besser machen, das ist ja auch immer Thema.
00:26:11: Ich will's ja besser machen als wie sie mir wiederfahren ist.
00:26:15: Und dann anzuerkennen – das finde ich sind auch immer so Momente zu sagen – wissen Sie?
00:26:20: Sie sind ja selber auch oft leidtragende Ihrer Biografie geworden!
00:26:28: Und Sie machen das nicht aus Absicht sondern weil das über Generationen verinnerlichte Muster sind Und Sie sind diejenige oder derjenige, die jetzt hier sitzen und etwas verändern wollen.
00:26:41: Dann gilt es eben auch diese Gefühle auszuhalten miteinander nicht wegzuschauen, nicht unter den Teppich zu kehren weil sonst wühlen sie ja in einem weiter sondern dem Raum zu geben.
00:26:52: aber es geht eben nicht um Vorwürfigkeit sondern um Anerkennung und Anteilnahme.
00:26:58: ich habe den Eindruck dass dieses wir nehmen das schwere Thema mit in die Therapie.
00:27:07: Aber wir geben auch andere Perspektiven als Möglichkeit, das zu betrachten, dass dieses Ja-Wechselspiel hilfreich sein kann.
00:27:22: Therapie sind ja auch schwere Gefühle auf den Tisch holen und beleuchten und gemeinsam aushalten.
00:27:31: Ich kann mir vorstellen, dass viele Eltern ja auch erst mal eine große Angst haben sich darauf einzulassen das man nicht unter den Teppich zu kehren sondern dem ein Raum zu geben und sich diesen schwierigen Gefühlen die kommen werden auch zu stellen.
00:27:45: Wie erleben sie es mit dem Schritt sich Hilfe zumholen?
00:27:53: Das ist ganz unterschiedlich.
00:27:55: also wir haben ich würde sagen der Großteil der Eltern wendet sich eigeninitiativ An uns ist auf der Suche nach Hilfe, sind schon an anderen Angeboten angebunden und merken miteinander es braucht.
00:28:11: mehr als jetzt in Anführungsstrichen nur die Erziehungsberatung aus der Kinderperspektive.
00:28:17: Es gibt aber auch Eltern, die zum Beispiel über verschiedene Institutionen und Behörden an uns empfohlen werden.
00:28:25: Wenn es ein starkes Empfehlen ist, ist es manchmal gar nicht so einfach miteinander, auch in therapeutische Arbeit zu treten, aber auch das gelingt weil wir eben keine Behörde sind therapeutische Angebote machen, ohne Wertung und es gibt viele die Hilfe suchen.
00:28:48: Ich erlebe das auch so, dass es für Eltern eine wirklich hohe Therapiemotivation auslöst.
00:28:54: wenn sie sehen, es geht meinem Kind nicht gut und viele Eltern spüren auch intuitiv, dass das was mit der Leziehung, mit der Interaktion, mit einer familiären Atmosphäre zu tun hat Und dann ist es eigentlich für beide Generationen, sage ich jetzt mal eine ganz große Chance.
00:29:11: Wir sprechen immer so von dieser weitergabelsstaffelholz der Generation und es kann irgendeine hohe Motivation sein oder das hören wir auch oft von Betroffenen-Patienten, dass sie sagen Ich will aber nicht, dass es für meinen Kind so weitergeht wie's für mich war.
00:29:27: Es ist ja oft in den Familien wenn wir dann soweit man das kannt Generations zurückgucken sind das Muster die immer weitergegeben worden sind.
00:29:36: Ja, jetzt haben wir gerade auf die Seite der Eltern geschaut.
00:29:38: und wie ist es denn umgekehrt von der Seite der Kinder?
00:29:43: Wenn die auch ihre Eltern schauen und merken, meine Mama, mein Papa geht's grad gar nicht gut.
00:29:51: Also das ist tatsächlich etwas was auch sehr betroffen machen kann und vor allen Dingen ja auch die Eltern sehr betroffen macht weil grade unsere jünger Kinder sind ja die Eltern Bezugspersonen, die Hauptbezugssysteme und Kinder müssen dann zwangsläufig aus ihrem Erleben heraus denken.
00:30:12: Es liegt an mir!
00:30:13: Also die meisten Kinder fragen sich was habe ich falsch gemacht?
00:30:17: Unbewusst fragen sie sich das, was hab' ich falschgemacht, was ist an mir nicht richtig, dass es Mama- und Papa so schlecht geht und leiden da... runter und brauchen dann im Rahmen von Therapiekorrektur.
00:30:33: Und vor allen Dingen auch von ihren Eltern, die erleben ja ganz schnell bei uns auf Station meistens durch die Entlastung und durch dieses... Die Eltern werden versorgt von unserem fantastischen Team, dass es zu einer Entlastungen, zu einer Spannung miteinander kommt weil alleine schon auch massiv belastender Alltag von Familien heutzutage diese ganze Dynamik an Gefühlen nochmal verschärft.
00:31:01: Und durch dieses Gefühl meine Eltern entspannen und sie können entlasten, hat es eine relativ schnelle Wirksamkeit, dass es auch den Kindern zumindest auf der Verhaltensebene erst mal besser
00:31:13: geht."
00:31:14: weil sie erfahren und hören, und auch vor allen Dingen spüren.
00:31:17: Es liegt nicht an mir!
00:31:19: Und wir auch Kinder – auch schon kleine Kinder – gut im Rahmen von Psychoeducationen aufklären können was eben auch zum Beispiel eine Depression bei einer Mama ist.
00:31:31: Kinder von
00:31:31: dieser Schuld... Wir sprachen gerade über das Thema Schuld.
00:31:35: auch seitens der Eltern aber eben auch ausseiten der Kinder spielt das eine große Rolle, dass sehr belastet sind.
00:31:42: Wie erklären Sie Kindern, was da los ist?
00:31:48: Na das hängt ja vom Alter ab.
00:31:50: Aber und es hängt auch von dem Erkrankungsbild der Eltern.
00:31:55: Da gibt es dann verschiedene Bilder, mit denen wir arbeiten.
00:32:01: das ist besondere Traurigtage manchmal bei der Mama oder dem Papa geht aber dass es auch manchmal sonnige Tage gibt oder die Gefühle der Mama- oder des Papas manchmal wie eine Waschmaschine durcheinander geraten oder das Bild der Achterbahn.
00:32:17: versuchen wir Kindern zu erklären was da Beführenden der Eltern los ist.
00:32:22: Und auch, was mit Ihren Gefühlen los ist.
00:32:26: Wir haben ja diese Wechselseitigkeit also das Bild der Tischtennisplatte und das Ping-Pong spielt oder das Bild dass man kommt in einen Partyraum und merkt ob eine Atmosphäre angenehm oder unangenehm ist und Kinder sind ja Profis darin selbst Säuglinge schon gibt es Untersuchungen zu riechen ob Mama oder Papa entspannt oder angespannt sind und entsprechend zeigt sich dann auch ihr Entspannung Anspannungsniveau zu vermitteln, dass es was miteinander zu tun hat.
00:32:57: Dass man sich wechselseitig ansteckt und da geben wir dann an die Erwachsenen Seite ab.
00:33:02: Dann aus der Kinder- und Psychiatrischen Seite das ist dann auch manchmal schwer von der Kindenseite zu hören sind die Eltern, die natürlich den ersten Schritt der Veränderung machen müssen denn das können wir nicht von den Kindern erwarten.
00:33:19: Ja jetzt haben sie eben gesagt ne?
00:33:21: Es gibt eigentlich drei Patienten, Patientinnen.
00:33:24: Das Kind, den Elternteil und die Beziehung ... Und auch die Beziehen würde ich gerne noch mal gucken.
00:33:31: Weil mir gerade ein Pferd zitte so sagten... Ich hab mal so einem Beispiel gelesen von, ich weiß gar nicht mehr wo vielleicht was an Angehörigen verband?
00:33:40: Ich glaube für bipolare Erkrankungen, wo es so einen Beispielbrief gab von einer Rutter, die eine Kind geschrieben hat.
00:33:47: Für die Fälle wenn sie wieder in einer manischen oder depressiven Phase ist.
00:33:52: Und dann habe ich mich gefragt, was gibt es eigentlich noch so für Strategien die Beziehung zwischen den beiden zu stärken?
00:34:02: Also ein ganz wichtiger Aspekt bei uns in der Behandlung ist der Alltag auf der Station.
00:34:07: Wir haben ja einen pflegeren sphilagogischen Team, das die Familien durch den Alltag begleitet und da gibt es All die Situation, in denen eben Beziehung eine Rolle spinnelt.
00:34:17: Also vom aufwachen Zähnenputzen Frühstücken Spielsituationen Konfliktsituationen, die entstehen bis zum zu Bett bringen also alles was jeder kennt was in Familien herausfordernd ist und wo Gefühle kommen und explodieren können oder ausgelöst werden können.
00:34:35: Und das wird engmaschig begleitet.
00:34:38: Das ist ein wichtiger Teil auch der Arbeit an der Beziehungen im echten Leben, in den Interaktionen.
00:34:45: Dass man gemeinsam reflektiert wie kann ich es anders machen?
00:34:48: Dass man Feedback zulässt?
00:34:51: Das ist eine große Anforderung für die Familien.
00:34:54: Man muss sich das ja schon so vorstellen.
00:34:55: dadurch dass oft Menschen dabei sind gibt's auch einen beobachtet werden Gefühl.
00:35:01: darauf muss man sich einlassen und dann kann das sehr wertvoll sein.
00:35:07: Ja und bei uns ist es ja so, dass was ich vorhin ansprach dieser Eltern-Kind-Therapie einhalten diese beziehungsfokussierten Therapie einheiten.
00:35:15: Je nach Alter nehmen wir da zum Beispiel auch die Rolle des Kindes ein und sprechen aus der Säuglingsperspektive Die Mama an im Vorallem den Ressourcen orientiert weil die Eltern ja oft denken das sie in jeglicher Hinsicht nicht gut genug sind Es nicht richtig machen, ihr Kind nicht richtig verstehen Und Eltern erst mal darin zu stellen dass es durchaus doch auch funktionierende Momente gibt, setzt dann auch so eine Kraft freien.
00:35:43: Also wenn wir denn aus der Perspektive des Säuglings sagen können... Toll, dass du mir gerade dieses Angebot machst mit der Rassel mit mir zu spielen.
00:35:52: Was manchmal schon eine große Kraft erfordert für schwer krankdepressive Eltern.
00:35:57: Dann haben sie das Gefühl wirksam zu sein trotz dieser Schwere der Erkrankung und da stärkt Beziehung!
00:36:03: Und bei älteren Kindern sage ich immer zu den Eltern, naja vor der Erziehung steht die Beziehungen.
00:36:09: Und Beziehungsgerade bei Kindern im Alter von null bis sechs entsteht eben auch in Miteinander Spielen.
00:36:15: Das ist ein Wichtgenau.
00:36:16: Aspekt in unserer Arbeit, dass wir Eltern mit ihren Kindern beim Spielen begleiten.
00:36:24: Weil das ist das Nebium des Kindes – nicht die erwachsenen psychotherapeutischen Gespräche da würde das Kind wegrennen wenn man mit dem erhobenen Zeigefinger so fühlt es sich ankommt sondern sie miteinander im Spiel sich wieder begegnern manchmal erstmals begegnen.
00:36:39: Eltern sagen ich kann nicht spielen und mir hat auch nie jemand gespielt dass sie durchaus in diesem geschützten Rahmen spielen können, lachen können.
00:36:52: Lachen ist ein ganz wichtiger Baustein auch miteinander zu lachen, Dingegefühle zu lösen und dann im Spiel manchmal auch Konfliktsituationen stellvertretend für die Realität aufzuarbeiten.
00:37:06: Was wird bei ihnen gespielt?
00:37:09: Alles, was dem Alter entsprechend und für die Eltern und den Säuglingen oder kleinen Kindervorschulkinder Spaß macht.
00:37:20: Also wir haben die Jungs, die mit dem Puppenhaus spielen und spannende innerpsychische Themen zum Ausdruck bringen.
00:37:26: Wo natürlich auch manchmal Eltern ratlos sind wie sie dem dann begegnen sollen.
00:37:32: Und ich kann die Regieassistentin binden, die es ihnen zuflüstert um korrigierende, so genannte korrigieren Beziehungserfahrungen zu machen.
00:37:41: Auch Gefühle werden ausgedrückt.
00:37:43: gerade Wut, Ärger, Frustration kommt im Spiel sehr zum Ausdrück.
00:37:50: Ich spreche jetzt mal von Müttern, die wie Frau Fischer-Pinz vorhin sagte vielleicht selber eine gewaltvolle Kindheit erlebt haben.
00:37:57: Die ersterren in den Momenten und dann wird das Spiel umso gewaltvoler oder es wird harmonisiert und die Puppe möchte doch nicht gehauen werden.
00:38:04: Doch in dem Moment muss diese Wut raus und das therapeutisch begleitet ausverhalten und den Kind den Raum zu geben seine Gefühle auszudrücken und auch stellvertretend für den Alltag zu merken.
00:38:16: wir können miteinander richtig heftige Gefühler aushalten, das stärkt Beziehung.
00:38:24: Ich dachte gerade und sind es ja so zwei Dinge die gelernt werden, einmal vielleicht das Spielen zu lernen oder wiederzulernen und die Gefühle, die dabei verhandelt und gemeinsam gelebt und ausgehalten werden den zu begegnen.
00:38:39: Ja!
00:38:39: Und sich auch wirklich kennenzulernen.
00:38:42: Im Spiel lernt man sich auch.
00:38:46: Gab es mal so ein Spielmoment, der sie
00:38:49: sehr
00:38:49: überrascht hat oder wo sie dachten hoch?
00:38:56: Tatsächlich
00:38:57: denke
00:38:57: ich oft hoch.
00:38:59: Weil das Leben und jeder Mensch so individuell ist dass sich eigentlich selten Dinge wiederholen sodass auf einen Reparatur zurückgreifen könnte auf eine festgelegte Strategie und Technik.
00:39:13: Und das ist der Vorteil von Psychotherapie, dass man sich Zeit zum Denken nehmen darf.
00:39:19: Dass auch das Leben für die Eltern manchmal hilfreich macht zu sagen Mensch, taus ich jetzt auch erst mal drüber nachdenken was das Spiel wohl zu bedeuten hat?
00:39:29: Und dann denken wir gemeinsam in Ruhe nach und man muss ja nicht immer auf alles prompt und sofort drehen.
00:39:35: Ihnen gerade das gilt es ja auch auszuhalten.
00:39:38: Aber hilfreich ist es dann immer, dass üben wir ja auch mit den Eltern in Elterngesprächen sich
00:39:47: zu Fragen
00:39:48: vor dem Hintergrund der individuellen Geschichte.
00:39:52: Was könnte jetzt genauso wie bei Träumen vielleicht auch dieses erstmal skurril anmutende oder nicht nachvollziehbare Verhalten bedeuten?
00:40:03: Und meistens findet man eigentlich eine Antwort was verhaltend gefühle Gedanken bedeuten können Und wenn es nicht passt, dann ist das eigentlich die verschwindelnde Zeit wieder.
00:40:15: Aber wer es passt, entsteht viel wechselseitiges Verständnis für einen anderen.
00:40:21: Wie sieht so ein typischer Tag für eine Familie oder einen Elternteil und ein Kind bei ihnen aus?
00:40:29: auf Station?
00:40:32: Wir haben bestimmte Stationsutmen und Abläufe natürlich durch die Familien... durch unser pflegerisch-pädagogisches Personal begleitet werden.
00:40:42: Also der Tag beginnt mit Frühstücken gemeinsam, begleitet mit so Ritualen also zum Beispiel einer fast täglichen Morgenrunde.
00:40:53: die Mahlzeiten, die begleitung sind spielenden große Rolle.
00:40:55: und dann gibt es eben den Therapietag während dessen es erwachsentevaporeutische Elemente gibt sowohl einzel als auch Gruppe.
00:41:07: Bei uns auf der Erwachsenseite spielt
00:41:08: Achtsamtkeitstherapie eine ganz große Rolle.
00:41:12: Und es gibt kinderpsychiatrische Behandlungselemente und eben die Gemeinsamen, und es gibt dann natürlich im Alltag auch Aktivitäten, Aktionen... Also das ist ne sehr lebendige Station muss man sagen!
00:41:25: Es fahren immer Bobbycars durch die Gäste.
00:41:28: Das wird nicht nur die
00:41:29: Kinder, sondern gestern geltende Rennen auf Station zwischen den Therapeuten und Pädagogen Und Eltern sind
00:41:37: wirklich immer richtig viel los.
00:41:40: Wie ist
00:41:40: das denn?
00:41:42: Lernen alle Behandler, alle Behanderinnen auch jeweils beide Seiten kennen Eltern und Kinder oder läuft das dann über Austausch miteinander?
00:41:52: Na, es ist schon so.
00:41:54: Also das jetzt die Kinderside... Ich kann jetzt für die Kinderseite sprechen, dass wir natürlich die Eltern und die Kinder also beide Seiten kennenlernen in den gesagten Elterngesprächen, in den Gruppen, ne?
00:42:07: Die werden ja auch mit den Eltern durchführen aber auch ihr, ne!
00:42:10: Also oft klopft ihr auch ein Kind bei dir an die Tür, lernt ihr auch die Kinder kennen.
00:42:15: Ja,
00:42:15: genau.
00:42:15: Es ist auch oft am Anfang so, dass es den Kindern ganz wichtig ist zu gucken, wo geht meine Mama da jetzt überhaupt hin?
00:42:21: So dass die am Anfang immer ein oder zweimal mitkommen und mitgucken dürfen.
00:42:25: Und dann sehen wir sie natürlich auch und tauschen auch unsere Eindrücke aus.
00:42:30: Das muss man sagen, das Besondere an der Art wie wir arbeiten, dass wir auch ganz gemeinsame Teambesprechungen haben auf beiden Fachabteilungen in denen wir eben unsere Patientenfälle gemeinsam beleuchten und besprechen.
00:42:46: Und diesen Perspektivwechsel permanent üben und uns da auch manchmal zurechtrangeln müssen, weil natürlich die Interessen zwischen Eltern, Teilen und Kindern, die ja in manchen Punkten verschieben sein können sich auch abbilden im therapeutischen Setting.
00:43:04: Genau!
00:43:05: Zum Beispiel, wie wir uns abstimmen.
00:43:06: Wie lange eine Behandlung auch geht?
00:43:08: Das kann ja sein, dass das Elternteil eine ganz andere Behandlungsdauer brauchen könnte im Vergleich zum Kind.
00:43:16: und da geht es dann um gemeinsame Abstimmungsprozesse.
00:43:21: Da haben wir noch gar nicht drüber gesprochen.
00:43:22: Wie lang ist eine Be Handlungsdauern bei Ihnen in der Regel?
00:43:26: In der Regel können wir zwölf Wochen behandeln.
00:43:30: Es gibt natürlich auch Prozesse die Kürzer dauern, weil sie kürzer auch wirksam sein können.
00:43:37: Es gibt aber auch Behandlungsprozesse die wenn es beide Seiten sinnvoll erscheinen lässt und notwendig erscheinend länger dauern können.
00:43:50: Aber in der Rede sind wir froh darum dass wir auch zwölf Wochen Behandelungszeit anbieten können Prozesse, die sich über teilweise Generationen ja auch verinnerlicht und verfestigt haben aus unserem Erleben heraus mit den Patientinnen, mit denen wir zusammenarbeiten einfach eine gewisse Zeit an Veränderungsprozessen braucht.
00:44:14: Gibt es Geschichten oder Situationen, die besonders in Erinnerung bleiben?
00:44:25: Es gibt sehr viele Situationen die besonders im Erinnerungen bleiben und die auch sehr tief berühren.
00:44:31: Ich glaube, das sind diese Momente.
00:44:33: Wenn wir alle zusammen mit den Patienten spüren, jetzt ist wirklich innerlich eine seelische Einsicht gereift und jetzt kann es eine Veränderung geben, dann entsteht das Gefühl, dass für die Familie wirklich die Weichen an was gestellt werden.
00:44:50: Und das finde ich immer so ein besonders berührendes Gefühl.
00:44:54: Weil man das Gefühl hat da ist jetzt wirklich das Staffelholz der Generation irgendwie das nicht mehr weitergegeben wird.
00:45:00: Das ist ein Anfang, ne?
00:45:01: Man muss klar sagen man darf es nicht überschätzen.
00:45:05: Zwei Wochen sind zwölf Wochen und die Seele hat ihr eigenes Tempo.
00:45:08: wir können einen Anfang machen aber ich glaube schon dass kann manchmal hochwirksam sein weil es so eine Richtungsänderung Impuls gibt.
00:45:19: Mäche und uns berühren auch immer sehr stark Veränderungen aus der Perspektive des Kindes.
00:45:27: jetzt von meiner Seite gesprochen, wenn Eltern und Kinder zu uns kommen.
00:45:32: Und die Eltern den Eindruck haben mein Kind ist irgendwie gar nicht mehr interessiert und irgendwie kommen wir nicht gut zueinander da und verzweifelt sind wie sie die Beziehung und die Bindung verändern um verbessern können wenn dann am Ende der Therapie nicht mehr die fremde Erzieherin interessanter ist als die depressive Mama, sondern das Kind sich exklusiv nur noch an die Mama oder an den Vater für Fürsorge und Versorgung wendet.
00:46:02: Und es eben wieder einen Zusammenkommen miteinander geben konnte.
00:46:06: Das finde ich immer aus Sowohl Kinder aber auch natürlich Eltern-Sicht sehr berührend!
00:46:12: Weil das ist unser Ziel ne?
00:46:14: Familien wieder zueinander zu führen, emotional.
00:46:18: Genau und ich finde auch wir haben ja oft Eltern die mit großer Härte mit ihren Kindern interagieren und die vor dem Hintergrund der eigenen Biografie oder des eigenen Krankheitsbildes eben Schwierigkeiten haben Emotionen zu regulieren, Anspannung zu reguliern.
00:46:33: und da Kinder nebenbei sehr
00:46:35: hart
00:46:35: und sehr harsch sind weil sie es eben zum Tag auch anders nicht selbst erkennen gelernt haben.
00:46:41: Und ich finde, dass es auch so ein besonderer Moment in Therapieprozessen, wenn da eine Einsicht gelingen kann und wenn Eltern die Verantwortung für ihr Verhalten zu sich nehmen können im Kontext dieser Erkrankungen.
00:46:54: Das ist eine große Entlastung für das Kind – und auch da, finde ich, ist dann eine hohe Wirksamkeit, eine hohen Veränderungsmöglichkeit von Familien dar.
00:47:04: Das sind wir vielleicht direkt bei meiner nächsten Frage schon, nämlich nach den goldenen und auch den schwierigen Momenten?
00:47:13: Ja, goldene Momente.
00:47:15: Also finde ich tatsächlich auf täglich statt...
00:47:21: Finde ich
00:47:22: auch!
00:47:22: ...finden täglich Stadt wenn ich habe da so Fenster und kann auf den kleinen Spielplatz gucken und wenn Mama und Kind miteinander beim Schaukeln stehen und lachen und ein Moment der Entlastung, einen Moment der Freude, einem Moment des Miteinanders Leichtseins genießen können.
00:47:42: Das sind tägliche goldene Momente, dass aus meiner Perspektive des Kindes das wieder möglich ist weil oft es wirklich anbesträngter Alltag ein Kampf sein.
00:47:55: Eltern auf das ist nur noch einen Kampf.
00:47:58: und da sind goldende Momente.
00:48:00: jeder Moment das miteinander verbunden seien sie sich begegnern sind goldene momente.
00:48:07: Für mich herausfordernde Momente sind, wenn ich den Eindruck habe es gelingt uns nicht oder miteinander mit den Eltern nicht so viel Vertrauen herzustellen dass auch die Arbeit mündlich wird.
00:48:27: Das kann es ja auch geben.
00:48:29: das ist dann schade.
00:48:31: Was hilft Ihnen beiden denn persönlich nach schwierigen Tagen, so selbst wieder den Boden unter den Füßen zu spüren?
00:48:40: Also mir hilft ganz ausdrücklich mein Garten.
00:48:44: Ich finde Natur ist etwas was unheimlich helfen kann sich zu erden und selber zur Kraft zu kommen
00:48:51: Und
00:48:51: auch das ganze normale Alltagsleben in der eigenen Familie.
00:48:56: Tatsächlich muss ich sagen auch während schwierigen tagen haben wir ein Team dass viel miteinander teilt und trägt und aushält.
00:49:06: Ich finde, keiner von uns steht alleine da.
00:49:08: Das find ich total wichtig!
00:49:11: Und für mich persönlich ... Ich hab einen langen Anfahrtsweg und freue mich dann immer im Zuhause anzukommen und auch wirklich... Also das find ich ne?
00:49:23: Wir alle haben ja auch Familie Und Familienleben, Berufsleben.
00:49:27: Das alles miteinander zu verbinden ist eine Herausforderung und ich finde darüber kann man sich oft auch noch mal einfühlen.
00:49:35: wenn man dann auch noch psychisch angeschlagen belastet alleine ist Kann man sich gut vorstellen wie schnell das auch eine massive Überforderung ist.
00:49:46: Da kann man dann eben nur dankbar sein wenn man seinen Alltag hat.
00:49:52: Und jetzt dachte ich mir gerade bei ihnen kommt ja so viel unterschiedliches zusammen.
00:49:56: Also sie haben die Erwachsenenseite, sie haben Kinderseite.
00:50:00: Sie kommen aus der Verhaltestherapie und Tiefen psychologisch fundiert in Therapien.
00:50:05: Was sind denn Ihre Tipps für interdisziplinäre Teams?
00:50:09: Wie schafft man es da einen guten Weg gemeinsam zu finden?
00:50:16: Ich muss ganz spontan sagen dass es wie in der Psychotherapie auch auf die Passung drauf ankommt Glück miteinander haben, uns in unseren unterschiedlichen Professionen und Ausbildungen.
00:50:35: Ich glaube, Werbschätzung ist ganz wichtig für jedes Team, für jedes Miteinander Neugier voneinander zu lernen.
00:50:44: Humor?
00:50:48: Und manchmal ist es auch nicht leicht!
00:50:50: Manchmal müssen wir uns auch gut informieren so... Solltest du sagen?
00:50:57: Ja, also ich glaube auch Neugierter ist wirklich ein großes Thema.
00:51:02: Dann auch so eine gewisse Abenteuerlust!
00:51:04: Also... Ich habe erzähle immer die Geschichte als wir angefangen haben mit der Station.
00:51:08: da war mein Sohn in einem Alter und hatte so ne Wikingerphase Und ich musste zu Hause immer Wikingerbücher lesen und vorlesen.
00:51:15: Da war oft das Thema wie die Wikinger ins Ungewisse gefahren sind.
00:51:19: Also wieviel Mut die auf dieses ungewisse Meer gefahren zu neuen Ufern.
00:51:24: Und das ist ein Bild, das habe ich ganz oft erzählt in der Zeit und das begleitet mich auch immer noch.
00:51:29: Ich hab auch in meinem Zimmer auf der Station ein großes Bild mit einem Wikinger-Schiff.
00:51:34: Dieser Mut sich in die Welt zu wagen und sich dem auszuliefern, weil für was wir tun gibt es ja keine Blaupause oder kein Lehrbuch.
00:51:41: Es geht jetzt nicht das Lehrbuch, Stationen mehr Eltern, Kinder, Rappen,
00:51:45: Zweierfachabteilungen
00:51:46: miteinander.
00:51:47: Das könnten wir vielleicht mal schreien wenn wir irgendwie mal Zeit hätten oder so... Aber sich auf dieses Abenteuer gemeinsam einzulassen, mit all den verschiedenen Teammitgliedern und der verschiedenen Professionen.
00:51:59: Und dazu ja zu sagen... Das ist glaube ich eine wesentliche Voraussetzung!
00:52:03: Man darf nicht sehr richtig und falsch denken daran gehen.
00:52:08: Es geht viel auch um gewährend sein und gemeinsam reflektieren.
00:52:14: So glaube ich kann man es sagen und Passung spielt eine große Rolle.
00:52:18: Ja
00:52:19: Ja, was für ein schönes Bild.
00:52:20: Ich dachte ganz viel an Spaß und wie man Spaß haben kann?
00:52:23: Und dann dachte ich ja Abenteuerlust!
00:52:26: Also man hat auch ein Abenteurer ist kein Abenteuern wenn nicht auch mal was schiefläuft oder mal ein Sturm kommt.
00:52:32: also tolles Bild.
00:52:33: ja sie sich gemeinsam auch um das ungewisse Wagen zu können Das ist sowieso in der psychatrischen Arbeit immer großes Thema.
00:52:41: Kann ich auf das Ungewisse oder dass Nicht kontrollierbarer eben nehmen und aushalten und mit leben Mit meinen Patienten Und das finde ich jetzt in der Eltern-Kindbehandlung, spielt das noch mal eine besondere Rolle.
00:52:54: Man macht auch große Freude, muss man sagen!
00:53:01: Ja es ist... man kann da stellvertretend sagen wie für die Patienten mit ihren Kindern sich aufeinander neugierig einlassen
00:53:09: Ja und auch keine vorbefertigten Lösungen im Kopf haben, sondern das ist wirklich... Das ist ja auch so schön an unseren ganz kleinen Stationseinheiten die wir ja auch in dem Neubau dann haben werden.
00:53:19: Fünf Patientenpaare, dass man sehr individuell arbeiten kann und auch als Team wirklich gemeinsam gucken kann.
00:53:26: was braucht es hier?
00:53:27: Und wie kommen wir da weiter?
00:53:28: Wir haben auch nicht die Patentlösung, wir wissen's auch nicht!
00:53:32: Die Mutter kennenlernt, das Kind kennenlernen.
00:53:34: Die Interaktion kennenlern zusammen ausprobieren.
00:53:36: Wie lassen sich Situationen beruhigen?
00:53:39: Das kann ja bei der Familie so sein und bei der ist etwas völlig anderes, was weiterhelft.
00:53:46: Ja auch mit den Neubau gibt es jetzt eine deutliche Erweiterung des Angebots.
00:53:51: Warum ist der Schritt so wichtig?
00:53:55: Wie wir gelernt haben in den Jahren braucht es eben nicht In Anfangsstrichen nur für Familien die Kinder am Alter von null bis sechs.
00:54:07: haben, sondern auch für
00:54:09: Familien
00:54:10: für psychisch belastete Eltern die eben auch schon ältere Kinder haben.
00:54:14: In Grundschulalter-Kinder haben wo beide Seiten eben auch eine psychische Erkrankung haben da ein Angebot zu machen.
00:54:22: denn auch ein sieben acht neunzehnjähriges Kind ist noch nicht ein altes Kind, sondern darker und auch da sind Familiensysteme vielleicht sogar noch mehr belastet weil die Belastungen schon länger wären als bei Familien im Alter von zero bis sechs.
00:54:37: Deshalb freuen wir uns, dass wir eben auch diesen Familien ein Angebot machen
00:54:41: können.".
00:54:42: Da gibt es eine hohe Nachfrage?
00:54:43: Das haben wir jetzt gemerkt.
00:54:48: Ja...
00:54:50: Jetzt haben sie eben schon gesagt, das gibt kein Patentrezept mann.
00:54:54: Das ist ein anderer Prozess.
00:54:59: und gleichzeitig denke ich naja wenn jetzt vielleicht auch Familien länger warten müssen bis sie was finden, gibt es Kniffe Tipps, Dinge die man probieren kann?
00:55:12: Na das wäre ja so als würden wir sagen.
00:55:15: Wir wissen von vornherein was das Passende ist und dass es in die Herausforderung jetzt etwas Psychotherapie angeht erstmal sich miteinander kennenzulernen und auf den Weg zu machen und die Dynamiken und die Wirkungen zwischen einander herauszufinden.
00:55:32: Tipps, Kniffe, Tricks.
00:55:34: Vielleicht im Alltag manchmal gewisser.
00:55:37: ich jetzt sage es jetzt aus der Kinderelternperspektive.
00:55:40: Gewisse oft sind es ja Wutanfälle oder trotz Reaktionen die zu Überforderungen führen vielleicht erst mal nicht prompt reagieren sich einen Moment Zeit nehmen durchatmen eine gewisse Distanz zu der Überforderung herstellen das ist aber alles.
00:55:58: so leicht gesagt finde ich tatsächlich sich an anderer Stelle zusätzlich Hilfe zu holen.
00:56:04: Es gibt ja auch ambulante, sehr niedrigschwellige ganz tolle Unterstützungsangebote wo man nicht so lange drauf warten muss wie jetzt auf eine Therapiestation oder Therapierangebot wobei man bei uns gar nicht so lang überartet finde ich im Vergleich Ja vor allen Dingen andere Angebote einholen.
00:56:24: Das würde ich auch sagen.
00:56:26: Man kann es sonst nicht allgemein sagen, aber was man sagen kann ist dass viele Familien eben doch sehr lange warten bevor sie sozusagen sich selber ernst nehmen und sagen wir brauchen dann wirklich Hilfe.
00:56:37: Und da muss man ja sagen je früher man das angeht, desto schneller und besser kommt man eben auch ins Gespräch.
00:56:46: Da sind die Helfer-Systeme eigentlich ja sehr gut vernetzt auch in Bezug auf gerade im Haber, wo wir uns jetzt sehr gut auskennen Und das in Anspruch zu nehmen und sich dazu wenden, auch an die niedrigschwertigeren Angebote.
00:56:59: Das dafür würde ich sehr werben.
00:57:01: Also nicht zu lange alleine zusammenreißen und alleine durchhalten wollen?
00:57:06: Ja!
00:57:06: Für die Hörerinnen und Hörern, die sich vielleicht in der Hilfelandschaft nicht
00:57:10: so
00:57:11: auskennen, was für Angebote gibt es da, die man nutzen kann?
00:57:21: Es gibt die frühen Hilfen, es gibt das Kinderschutzzentrums, Familienbegegnungsstätten
00:57:27: Elternschulen, Erziehungsberatungsstellen.
00:57:31: Das E-Kids höre ich auch immer wieder, das Elternkindzentrum, die es ja überall in den Bezirken gibt.
00:57:37: Da gibt's ja auch Ansprechpersonen, die helfen weiterverleiten können.
00:57:41: ganz niedrigschwellig ist das ja, wo man erst mal gar nicht wegen psychischer Belastung irgendwohin geht, sondern dort isst man und kann Beratungen in allen Lebensbereichen erfahren?
00:57:52: Genau also die Psychosozialen Beratungsstellungen wir auf jeden Fall noch nennen.
00:57:57: Schwierig ist eben, oft für Eltern Therapieplätze zu finden.
00:58:01: Das ist ein großes Problem muss man sagen dass Menschen sehr lange auf Psychotherapie warten oder so viele Therapeuten angerufen müssen bevor sie überhaupt auf eine Warteliste kommen die dann auch noch einen Jahr lang ist.
00:58:15: da würde man sich im Sinne der Familien oft sehr wünschen das eben die Zugänge schneller sind.
00:58:22: Bei uns ist es tatsächlich auch so, dass die Kinderärzte ja auch mit den Familien gerade mit den jungen Kindern regelmäßig im Austausch sind und sich auch an Kinderärzte zu wenden.
00:58:32: Wenn man merkt das mal mit gewissen Themen überfordert ist, die kennen ja auch viele vieler Angebote und auch uns zum Beispiel.
00:58:41: Wo stoßen Familien im Hilfesystem heute noch an Grenzen?
00:58:48: Ich glaube erstmal gilt es wirklich die eigene Grenze zu überwinden
00:58:54: sein
00:58:55: Belastung zum Ausdruck zu bringen.
00:58:58: Und dann ist es, das hören wir und das erleben wir auch wenn wir versuchen mit Familien auch dann weitere Hilfen für die Zeit nach der Entlassung vielleicht zu installieren dass einfach viele Dinge bürokratisch viel Zeit in Anspruch nehmen und diese Familien ja eigentlich im hier und jetzt Unterstützung brauchen und da wäre es wünschenswert wenn Dinge schneller bearbeitet werden können.
00:59:33: Ja, mich beschäftigt an dem Punkt oft... Wir haben manchmal Familien oder ich sage auch mal gar nicht
00:59:39: so selten
00:59:39: Familien bei denen wir feststellen alleine geht es nicht also auch das Leben zuhause das ist allein dauerhaft so nicht vorstellbar.
00:59:50: Wir sehen aber in unserem sehr behüteten versorgenden Setting dass es gut geht miteinander.
00:59:58: Wenn das so, wir nennen das therapeutische Hilfs-Ich-Funktionen gibt und da ist manchmal die Fantasie, die bei uns auf der Station entsteht, es müsste eigentlich eine Art unsere Pflege, immer einen Bauernhof geben wo Familien einfach begleitet leben können ohne dass es zeitliche Begrenzungen gibt.
01:00:16: Also es gibt ja viele Einrichtung in denen auch begleitet wird Mutterkind-Einrichtung, Elternkind-Einnichtung aber sehr oft begrenzt, was das Alter des Kindes betrifft und sehr oft darauf ausgelegt, dass man sagt ja es müssen bestimmte Schritte passieren.
01:00:31: Und dann soll irgendwann eine Verselbstständigung passieren.
01:00:35: Da würde ich mir wünschen, dass es Plätze, Orte gibt wirklich vielleicht mit so einer Bauernhofidee wenn man sagt, das ist ein Lebensort und der ist nicht darauf ausgeglicht, dass das drei Jahre so geht sondern er ist längerfristig ausgeregt.
01:00:47: Dann würde für manche Familien mehr gehen
01:00:49: weil es
01:00:51: enger Begleitung gibt.
01:00:57: Was wünschen Sie sich von Politikbehörden und der Gesellschaft im Umgang mit psychisch belasteten Familien?
01:01:09: Also ich kann sagen, wir wünschnen uns sehr eine Anerkennung des Themas.
01:01:13: Gerade dieses Thema Kinderpsychisch-Krankereltern und die Belastungen, die das bedeutet für alle Seiten darauf den Blick zu nehmen.
01:01:24: Ganz besonders geht das, finde ich für den Bereich der Alleinerziehenden älteren.
01:01:28: Also das stellen wir sehr fest – dass Alleinerziehen sein mit den besonderen Anforderungen, die das bedeutet wenn man dann wenig Familie und wenig Background um sich herum hat mit einer psychischen Erkrankung ist so eine doppelte Hypotheik.
01:01:43: Und das finde ich politisch anzuerkennen diese Herausforderungen in den Blick zu nehmen.
01:01:48: Das wäre wichtig!
01:01:50: Und ich finde auch der anderen Seite tatsächlich auch die Beruf für, die mit diesen Menschen arbeiten wollen.
01:01:58: Die Menschen, die diesen betroffenen Familien arbeiten wollen – auch seins Erzieherin, seines Kinderkrankenschwester, Krankenschwister, pädagoginnen und Lehrerin-ErzieherInnen.
01:02:12: Die Liste könnte jetzt lang sein!
01:02:14: entsprechend anerkennen zu honorieren.
01:02:17: Weil das ist der Grund, warum wir nicht genug Nachwuchs für diesen Bereich haben und die Kinder sind unsere Zukunft und wir können nicht genug investieren.
01:02:28: Ja, und es ist ja gerade auch in der heutigen Zeit mit den Honorarkürzungen, mit der nicht finanzierten Weiterbildung für die nachfolgenden Kollegen mit Kolleginnen im psychotherapischen Bereich.
01:02:41: Einfach auch eine sehr relevante und grenzlige Frage.
01:02:45: Ja, also da könnte man auf jeden Fall aus meiner naiven Sicht ohne politisch in irgendeiner Weise versiert zu sein eine Menge tun.
01:02:57: Und gibt es auch Entwicklungen, die ihnen Hoffnung machen?
01:03:07: Das ist wirklich eine große Erweiterung des Angebots.
01:03:12: Ich finde auch, das ist eine Anerkennung durch Krankenhauslandschaften und auch durch Politik.
01:03:17: Das sind sozusagen sowohl Senatfachbehörde als auch das Unternehmen.
01:03:22: Alle haben Kraft da rein gesteckt, das zu verwirklichen.
01:03:25: Und das finde ich schon macht große Hoffnung.
01:03:28: Es ist ja ein Angebot was auch weit über Harburg hinaus aber ein Stück auch über Hamburg hinaus Hilfe anbietet.
01:03:37: Was lernen Sie denn von den Familien, mit denen sie arbeiten?
01:03:41: Mit jeder Behandlung lerne ich für mich persönlich und ich denke auch das gesamte Team neue Perspektiven, neue Zusammenhänge, neue Techniken auch anzuwenden.
01:04:01: Also es bleibt einfach wir müssen offen bleiben und dadurch lernen wir jeden Tag mit jeder Familie dazu.
01:04:10: Ja ich bin oft wirklich sehr beeindruckend welcher Kraft Menschen ihr Schicksal ist aushalten und halten und wucken, und Lösungen finden.
01:04:18: Ich finde das sehr berührend und bewegend.
01:04:20: Und ich empfinde es als große Ehre da so ein Stück mit Flanquilla von Mitarbeitern zu dürfen.
01:04:27: Ja, mich beeindrucken muss ich jetzt auch noch ergänzen eben auch Kinder.
01:04:30: Also Kinder sind echt ein Wunder.
01:04:33: was sie fanden?
01:04:35: Taggeburt eigentlich schon davor an Ressourcen an Kraft, an Entwicklungswunsch und Wille und Veränderungsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit aber auch Mut mitbringen sich auf Beziehung einzulassen.
01:04:57: Und wenn jetzt jemand zuhört und sagt oh das ist ein Angebot das könnte was für mich sein?
01:05:04: Was würde die Person dann am besten machen?
01:05:06: wie sieht der Weg aus?
01:05:08: Am besten ruft sie bei uns im Sekretariat an unter der Telefonnummer, die man auf der Internetseite findet.
01:05:18: Und dort werden dann über Frau Fischer-Pins und mich koordiniert Vorgespräche vereinbart, wo sowohl Mutter oder Vater Zeit und Raum haben sich mit seinen oder ihren Schwierigkeiten vorzustellen aber eben auch das Kind Dania mit den Eltern vorgestellt
01:05:36: wird
01:05:37: und wir dann miteinander mit den Familien beraten, ob unser Angebot ein passendes Angebot sein kann.
01:05:45: Und da kann man wirklich auch für Werbeln die Tandine zu vereinbaren, auch wenn man sich vielleicht ein bisschen unsicher ist.
01:05:49: Ob es das Richtige ist oder abzunusagen.
01:05:51: Das Störungsbild irgendwie ausreicht für die stationäre Behandlung.
01:05:57: Da ist es oft gut den Fachblick einmal zu nutzen und zu gucken.
01:06:01: Das ist oft eine Frage ob man dann schon Diaklosen haben muss mitbringen muss um bei uns aufgenommen werden zu können.
01:06:09: Man kann erst mal kommen, ohne dass es schon eine vorgefertigte Diagnose gibt.
01:06:14: Das finden wir dann miteinander in den Vorgesprächen und darüber können dann Aufnahmen stattfinden.
01:06:22: Und sie haben vorhin gesagt, die Wartezeit ist bei uns gar nicht so lang!
01:06:26: Ich weiß das ist nichts was konstant immer gleich sein muss aber wie sieht's denn momentan aus?
01:06:33: Das verändert sich auch ständig, aber man hört ja manchmal von so Wartezeiten.
01:06:37: Da wartet man ein Jahr oder da wartet mein anderthalb Jahre – das ist bei uns nicht so, bei weiter nicht so!
01:06:45: In den letzten sieben Jahren, kann man sagen, konnten wir Familien innerhalb von ... ich will jetzt nichts Falsches sagen... Aber vier bis sechs Monaten eher vier Einaufnahmen angeboten machen.
01:06:59: Ja Frau Götting, Frau Fischer-Pins gibt's was wo Sie sagen?
01:07:02: Das ist hier noch ungefragt oder ungesagt geblieben, sollte aber noch Platz finden.
01:07:14: Ich sehe einen Kopf schütteln!
01:07:16: Okay... ich habe ja immer eine Frage von der Person oder dem Personen die zuletzt im Podcast zu Gast waren an die Nachfolgenden und in der letzten Folge waren von Dele, Johanna & Emily bei mir, die mit desorganisiert lebenden Menschen arbeiten und ihre Frage an sie beide wenn sie morgen ihren Geschmacks- und Geruchssinn verlieren würden.
01:07:42: Was wäre das, was Sie heute als Letztes unbedingt noch essen würden?
01:07:49: Erdbeeren!
01:07:54: Piraka!
01:07:56: Was ist
01:07:56: das?!
01:07:57: Ich habe in Finnland gelebt – und das ist eine Brotspeise in Finnlands.
01:08:02: Ja...
01:08:02: Ist das einfach Brot oder ist da noch
01:08:04: was drauf?
01:08:04: Das ist eine Teigspeise, wo entweder das wird bei denen wie Brot gegessen.
01:08:09: Eine Teigspeise und da ist aber Kartoffelbrei- oder Reisbrei drin.
01:08:14: Und dann macht man den Butter und Kette oder Bost drauf.
01:08:17: Ja sehr gut!
01:08:20: So klingt es all.
01:08:22: Welche
01:08:23: Frage möchten
01:08:24: Sie denn gerne der nächsten Person stellen?
01:08:32: Mich würde interessieren in welche Zeit nach vorn oder nach hinten die nächste Person reisen wollen würde.
01:08:40: Soll ich auch noch was sagen?
01:08:44: Was kann man von den Wikingern lernen.
01:08:47: Ja, da sage ich vielen, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben und einen Einblick in Ihre Arbeit gegeben
01:08:53: haben!
01:08:55: Vielen Dank, tschüss!
01:08:58: Und an euch, die ihr zuhört, ich verlinke einmal die Station in den Shounos wenn Ihr Euch weiter informieren wollt und wie immer gibt uns gerne Rückenwind hinterlasst uns eine Bewertung Schickt uns gerne euer Feedback, eure Kritik und eure Anmerkung.
01:09:14: Und wenn ihr sagt ich habe ein spannendes Thema mit dem ich auch gern mal in den Podcast kommen würde dann züge an nicht uns zu schreiben bis zum nächsten Mal!
01:09:24: Dieser Podcast ist ein Projekt von der Hafen.
01:09:26: Verein für psychosoziale Hilfe Harburg TV.